22.09.2013

J. Ilundáin-Agurruza u. a. (Hg.): Die Philosophie des Radfahrens

Von: Ulf Dietze
Ilundáin-Aurruza/Austin/Reichenbach (Hg.): Die Philosophie des Radfahrens
Ilundáin-Aurruza/Austin/Reichenbach (Hg.): Die Philosophie des Radfahrens

Man kann beim Radfahren gut nachdenken. Aber auch über das Radfahren kann man sich offenbar viele Gedanken machen. Das zeigen die 15 AutorInnen dieses Bandes in ihren Essays. Sie sind Journalisten, Radsportlerin, ProfessorInnen aus den USA, Island, Kanada, Deutschland, Belgien und Dänemark.

Von der eher abstrakten wissenschaftlichen Abhandlung über persönliche Berichte großer Fahrradreisen bis zu philosophischen Überlegungen über Fairness im Radsport reicht die Bandbreite.

Die Aufsätze heben sich von dem ab, was sonst im Fahrradliteraturmarkt geboten wird. Die Beiträge erfordern Konzentration, wo es um komplexe akademische Betrachtungen geht, sind aber gut verständlich. So bietet das Buch Gelegenheit, einzelne Artikel später erneut zu lesen.

Fazit: Das Radfahren kann die Sicht auf die Welt verändern. Und regelmäßiges Radfahren verändert auch die Person auf dem Sattel. Wer das Buch liest, möchte sofort wieder aufs Rad steigen, um sich und die Welt zu retten.

J. Ilundáin-Agurruza / M. W. Austin / P. Reichenbach (Hg.):
»Die Philosophie des Radfahrens«, 208 Seiten, 18,90 Euro, ISBN 978-3-938539-26-2, www.mairisch.de