27.09.2011

Mit Martina Koeppen, SPD

Von: Johanna Drescher, Merja Spott

Den Auftakt zur rollenden Bürgersprechstunde machte am 24.9. Martina
Koeppen, Vorsitzende des Verkehrsauschusses der SPD-Bürgerschaftsfraktion.

Bei der Radtour durch Eimsbüttel standen vor allem Hauptverkehrsstraßen im Mittelpunkt. Für diese ist die Bürgerschaft zuständig. Zwar äußerte Martina Koeppen Verständnis für die vielen vorgebrachten Bescherden und Vorschläge von Bürgenr und ADFC. Enttäuschend für die Teilnehmer war trotzdem, dass kein deutlicher Wille zur Durchsetzung dieser berechtigten Interesse seitens der SPD erkennbar wurde.

Das ärgerte die teilnehmenden Bürger: falsch platzierte Haltelinien an Ampeln, große Kreuzungen, die Radfahrende massiv benachteiligen (Christuskirche, Schlump), und natürlich – schmale benutzungspflichtige Radwege neben viel genutzten Gehwegen (Grindelallee). Radfahrstreifen könnten Abhilfe schaffen, wie auf der Grindelallee auch erfahren werden kann.

Doch ein Konzept für den Radverkehr seitens der SPD ließ Martina Koeppen nicht erkennen. Im Mittelpunkt stattdessen: Leere Kassen, fließender KFZ-Verkehr auf Hauptverkehrsstraßen und Busbeschleunigung. Radfahrende in Hamburg wünschen sich, dass auch bei der Gestaltung von Hauptverkehrsstraßen und bei der Umgestaltung durch den Bau von Busspuren gleichzeitig etwas für die vielen Radfahrer getan wird.