Rund ums Rad, Verkehr, Pressemitteilung
15.09.2016

ADFC beim »Park(ing) Day« am 16. September dabei

erstellt von ADFC Hamburg
Bente Stachowske/ADFC Hamburg

So könnte Hamburg auch aussehen: 2013 machte der ADFC im Rahmen des Kirchentags aus der Willy-Brandt-Straße einen Park.

In hunderten Städten weltweit werden jedes Jahr immer am dritten Freitag im September Autoparkplätze unter dem Motto »Reclaim your City!« in Parks verwandelt – leider nur zeitweilig. Auch der ADFC Hamburg beteiligt sich am »Park(platz)tag« und wird an der Bahrenfelder Straße in Ottensen an einer Aktion von Greenpeace teilnehmen.

»Es geht darum, die Verschwendung von Platz durch Autos zu verdeutlichen«, so Jens Deye vom ADFC Hamburg. „Wofür wollen wir den begrenzten öffentlichen Raum in der Stadt nutzen?« Autoparkplätze konkurrierten hier mit Flächen für Erholung und Sport, für Fußgänger*innen, für Radspuren oder auch für parkende Räder. Benjamin Harders, ADFC-Bezirksgruppe Altona, ergänzt: „Statt Betonwüsten und die Dominanz des Autoverkehrs wollen wir eine Stadt, die den Bedürfnissen der Menschen dient!«

Der ADFC bringt am Freitag, 16.09.2016, Lastenräder zum Ausprobieren mit und stellt »Klara« vor, das kostenlose Lastenrad. Greenpeace organisiert eine Kleidertauschparty. Auch in der Nähe des Rathauses wird am 16. und 17.09. ein Parkplatz umgewidmet. Im Rahmen des Katharinenquartiers ist am 16. und 17.09. in der Kleinen Johannisstraße 2-4 die Installation PARK PLATZ zu sehen. 

Der Park(ing)-Day wurde 2005 von dem Künstlerkollektiv REBAR in San Francisco ins Leben gerufen, seit 2007 wird die stille Demonstration unter dem Motto „Die Stadt gehört allen!“ international  gefeiert. In Deutschland sollen 2017 Aktionen in Stuttgart, Heidelberg,, Berlin, Hamburg, Leipzig, Dresden und Bremen statt finden.

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Pressefoto: WillyBrandtAlsPark_BenteStachowske_ADFCHH.jpg, 8 MB, Foto: Bente Stachowske, ADFC Hamburg.  Die Nutzung ist für journalistische Berichterstattung zum Thema „Radverkehrsförderung“ bei Nennung der Quelle kostenfrei; die Bilddateien dürfen zur optischen Anpassung bearbeitet werden, eine bildinhaltliche Bearbeitung (z. B. digitale Retusche von Personen, Schriften und Gegenständen oder großflächiges Beschneiden des Motives) ist untersagt.

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