Verkehr
10.02.2014

Behringstraße: Parkplätze auf dem Radweg verschwinden endlich

erstellt von Susanne Elfferding
Behringstraße in Altona

Zu schmal 1: moderne Autos ragen in den Radweg. Zu schmal 2: für Geh- und Radweg gibt es viel zu wenig Platz.

Eine gute Nachricht für Radfahrende und Fußgänger: In Altona soll der Parkstreifen an der Behringstraße zwischen Hohenzollernring und Griegstraße aufgehoben werden. Er ist zu schmal für moderne PKW, so dass die Autos normalerweise mit dem rechten Rad auf dem Radweg parken und die Spiegel in den Radweg hineinragen.

Aufgrund eines Widerspruchsverfahrens vor dem Verwaltungsgericht hat die Polizei klein beigegeben. Die gute Nachricht ist also, dass die Straßenverkehrsbehörde bei der Verteidigung der für die Verkehrssicherheit ach so wichtigen Parkplätze nachgegeben musste. Und dass betroffene Bürger etwas gegen ähnlich skurrile und für den nichtmotorisierten Verkehr gefährliche Parkplatz-Angebote in anderen Teilen der Stadt unternehmen können.

Die schlechte Nachricht ist, dass der Radfahrer- und Fußgängerverkehr an dieser Stelle immer noch nicht sicher geführt ist. Der lediglich 1,1m breite und völlig veraltete Hochbordradweg ist benutzungspflichtig. Direkt daneben liegt ein nur 1,5m breiter Gehweg. Beide zusammen sind gerade so breit, wie der Gehweg nach den geltenden technischen Regelwerken sein müsste.

Was spricht an dieser Stelle eigentlich gegen eine Radverkehrsführung auf der Fahrbahn?