Neues im ADFC, Verkehr
24.01.2014

Bericht vom Aktivenwochenende 2013

erstellt von Merja Spott, Susanne Elfferding, Dirk Pfaue

Vom 15. bis zum 17. November haben wir uns in der Jugendherberge am Ratzeburger See getroffen, um uns intensiv über eine bessere Organisation im Radtourenbereich und über ein verkehrspolitisches Thema Gedanken zu machen.

Verkehrspolitik: Trau keinem über 30!

Vor fast genau 30 Jahren, am 14. November 1983 wurde in Buxtehude versuchsweise die erste Verkehrsberuhigung eingeführt. Von da an bevölkerten Blumenkübel die Nebenstraßen, es galt Tempo 30 und die Bürger reagierten mit Unverständnis, Wut und Irritation. Die Anzahl der Blechschäden stieg, aber die der Verkehrstoten und Verletzten ist seither stark gesunken.
Nach 30 Jahren sind Tempo-30-Zonen zwar in allen Städten ein vertrauter Anblick, aber manchmal hat man das Gefühl, dass nicht einmal die Bewohner sie zu schätzen wissen. Da wird gerast, zugeparkt, auf den Gehwegen Rad gefahren und Radfahrer von der Straße gehupt. Deshalb haben wir uns gemeinsam Gedanken gemacht, wie das Bewusstsein über die Vorteile von Tempo 30 gestärkt werden kann, welche Forderungen wir zum Thema stellen können und wie wir es in den Arbeitskreisen in Zukunft bearbeiten. Denn für den Radverkehr sind Tempo-30-Straßen ein Segen: Ohne viel Aufwand bilden sie ein Wegenetz, das sicher ist und sich angenehm befahren lässt.
An der Diskussion hat ein gutes Dutzend interessierter Aktiver aus verschiedenen Arbeitskreisen teilgenommen. Das Ergebnis der angeregten und intensiven Diskussion war ein Programm für die Vorgehensweise im nächsten Jahr. Wir danken allen, die teilgenommen haben!

Radtouren: Viele Veränderungen nötig

Die Radtouren sind ein zentraler Baustein der ADFC-Arbeit. In den letzten Jahren ist die Entwicklung nicht so vorangegangen, wie es nötig gewesen wäre. Technisch und Inhaltlich gibt es vieles nachzuholen. Doch immer noch sind die ca. 50 aktiven Tourenleiter die größte Gruppe im ADFC Hamburg. Nach einer kritischen Bestandsaufnahme haben wir viele Maßnahmen erarbeitet und diskutiert. Wir habe umfangreiche Aufgaben verteilt, wie z.B. für die Verbesserung der Technik und der internen Kommunikation. Die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben viel frische Motivation mitgenommen. Zwar kommt viel Arbeit auf uns zu, doch da wir schon erste Ergebnisse haben, glauben wir, die von uns gesteckten Ziele in nächsten Jahr erreichen zu können.

Allgemeine Informationen zum Aktivenwochenende