Verkehr
07.07.2011

bisikletle gitmek çok iyiyim

erstellt von Ulf Dietze

Gündel erläutert der Delegation die Ausleihe am Terminal ...

... die zu Beginn dieses Jahres nochmals vereinfacht wurde.

Die VertreterInnen aus Izmir und Eskisehir nahmen einige Anregungen zum Ausbau ihrer Radverkehrs-Infrastruktur mit. Hier Herr Umit Güney (Mitte), »Head of Transportation and Traffic« in Eskisehir, im Gespräch mit zwei StadtRad-Nutzern. (Fotos: Tara Smedbøl)

Am Mittwoch besuchte eine Delegation aus der Türkei Hamburg. Die sieben Stadt- und Verkehrsplaner aus Izmir (2,6 Mio. Einwohner) und Eskisehir (630.000 Einwohner) sahen sich nach Anregungen für die Verkehrsplanung um.

Besonders interessierten sie sich für das Fahrradverleihsystem StadtRad – es zählt weltweit zu den erfolgreichsten.

Die Delegation ist auf Einladung der Stadt Bremen in Deutschland gewesen, die mit den beiden Städten im Rahmen des Civitas-Projektes zusammenarbeitet. An Hamburg waren sie vorrangig in Bezug auf das StadtRAD-System interessiert, das Detlev Gündel ihnen vorführte (Gündel ist Verkehrsplaner in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation im Sachgebiet Nichtmotorisierter Verkehr).

Auf einer Tour führte er bereits am Vormittag einem Teil der Delegation die Umwelttrasse Mönckebergstraße, das Fahrradparken im Kontorhausviertel auf ehemaligen Kfz-Stellplätzen, den Radfahrstreifen Grindelallee, die Fahrradstraße Bornstraße, für Radfahrer in Gegenrichtung geöffnete Einbahnstraßen und Fahrradhäuser vor.

In Izmir ist unter anderem eine Fahrradroute entlang der Küste in konkreter Planung, die vom Potenzial für den Radverkehr in etwa vergleichbar einer durchgehenden Verbindung entlang der Elbe wäre. In Eskisehir ist sogar eine komplette Radroutenplanung in Arbeit, für die nach Vorbildern und konkreten Anregungen gesucht wird.