Verkehr
05.02.2012

Endlich mehr Verkehrssicherheit in Eimsbüttel!

erstellt von Online-Redaktion
Parken direkt am Radweg.

Ehemals legales – nun unerlaubtes Parken ...

Parken direkt am Radweg.

Ehemals legales – nun unerlaubtes Parken ...

Parken direkt am Radweg.

... am Eimsbüttler Marktplatz

Parken direkt am Radweg.

... am Eimsbüttler Marktplatz

Parken direkt am Radweg.

Ähnliche Probleme für die Verkehrssicherheit gibt es zum Beispiel in der Habichtstraße ...

Parken direkt am Radweg.

Ähnliche Probleme für die Verkehrssicherheit gibt es zum Beispiel in der Habichtstraße ...

Parken direkt am Radweg.

... und in der Wellingsbüttler Landstraße.

Parken direkt am Radweg.

... und in der Wellingsbüttler Landstraße.

Seit Januar 2012 darf am Eimsbütteler Marktplatz nicht mehr auf dem Bürgersteig geparkt werden. Die Polizei reagierte damit auf die unzumutbare Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern durch direkt neben ihren Wegen parkende Autos.

Der ADFC begrüßt die neue Regelung ausdrücklich, weil sie die Verkehrssicherheit erhöht und Fußgänger wie Radfahrer besser schützt. »Bisher war der erforderliche Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos quasi nicht vorhanden«, sagt Dirk Lau vom Vorstand des ADFC Hamburg. »Dabei empfiehlt sogar die Polizei zu Recht jedem Radfahrer, mindestens einen Meter Abstand zu parkenden Autos einzuhalten«.

Hintergrund für diese Empfehlung sind Unfälle, die mit plötzlich geöffneten Autotüren passieren können. Deshalb hält der ADFC die nun getroffene Entscheidung auch für zwingend geboten. »Weitere Straßen, in denen ebenfalls direkt am Radweg oder Radstreifen geparkt wird, müssen nun folgen«, ergänzt Lau. Als Beispiele nennt er den Jahnring, die Bernadottestraße und die Habichtstraße.

Aber auch für Fußgänger, insbesondere für Schulkinder der nahen Grundschule Eduardstraße, stellten die auf dem Bürgersteig parkenden Autos in Eimsbüttel eine Gefährdung dar. Weil diese zwischen Geh- und Radweg parkten, mussten die Kinder an Ampeln hinter den Autos warten. Wurde es grün, liefen sie zwischen den Autos hindurch und konnten von anderen Verkehrsteilnehmern nicht rechtzeitig gesehen werden.

Ohne eine konsequente Parkraumüberwachung wird sich an diesem gefährlichen Zustand im Bereich Eimsbüttler Marktplatz – Kieler Straße jedoch wenig ändern, befürchtet Lau. Denn auch trotz Parkverbot stellen genervte Autofahrer ihre Autos weiterhin auf dem Gehweg ab. Gegenseitige Rücksichtnahme – erstes Gebot im Straßenverkehr – sieht anders aus.

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Pressekontaktdirk.lau@hamburg.adfc.de