Verkehr
10.07.2014

Fahrradachsen an der Alster

erstellt von Susanne Elfferding
Bezirksamtsleiter Thorsten Sevecke und Andy Grote mit Staatsrat Rieckhof auf einer der künftigen Fahrradstraßen an der Außenalster.

Bezirksamtsleiter Thorsten Sevecke und Andy Grote mit Staatsrat Rieckhof auf einer der künftigen Fahrradstraßen an der Außenalster.

Am Donnerstag, dem 10. Juli stellten Senator Horch von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen, der Staatsrat Rieckhof und die Amtsleiter der Bezirke Mitte, Nord und Eimsbüttel die Planungen für die Wege rechts und Links der Außenalster vor. Der ADFC begrüßt, dass diese wichtigen Wegeverbindungen endlich überarbeitet werden.

Für alle, die im Norden Hamburgs wohnen, sind die Wege an der Alster eine beliebte Strecke, um zu ihren Arbeitsplätzen in der Innenstadt zu fahren. Der Radverkehr nimmt dort stetig zu, auf einigen Teilstrecken sind jetzt schon deutlich mehr Radler als Autos auf der Straße unterwegs. Das belegen Zählungen der Behörde.

Die Stadt will gemeinsam mit den zuständigen Bezirken die Wege an der Alster für den Radverkehr ausbauen. In einem ersten Schritt sind Fahrradstraßen am Westufer und am Ostufer geplant. Für Abschnitte, die größere Umbauten notwendig machen, wird mehr Planungsvorlauf benötigt. So kann zum Beispiel die Strecke "An der Alster" zwischen Sechslingspforte und Kennedybrücke nur durch eine Neuaufteilung des Straßenraums so umgestaltet werden, dass der Platz- und Komfortgewinn für den Radverkehr nicht zu Lasten der Fußgänger geht.

Auf der Pressekonferenz gab es deutliche Signale, dass hier zwar ein längerer Planungszeitraum unumgänglich ist, eine Verbesserung für den Radverkehr aber nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben werden soll. Hier muss mittelfristig eine Lösung gefunden werden, da mit der Realisierung der Fahrradstraßen mit einem weiteren Zuwachs im Radverkehr zu rechnen ist.

Susanne Elfferding sagt: "Wir begrüßen, dass diese Wegeverbindung endlich in das Blickfeld der Planer und Politiker rückt. Schließlich sind das die Wege in Hamburg, wo mit am meisten Radfahrer unterwegs sind." Den Ansatz zumindest östlich und westlich den Radverkehr auf Fahrradstraßen zu führen entspricht den Anforderungen an Sicherheit und Komfort. Damit geht auch einher den Straßenraum städtebaulich aufzuwerten und attraktive Uferbereiche herzustellen.

Ebenfalls darf nicht vergessen werden, dass die Anbindung an die Innenstadt zur Binnenalster verbessert werden muss.

Pressemitteilung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen

Präsentation zu den Alsterachsen mit Hintergrundinformationen und Visualisierungen (PDF, 7,6 MB)