Pressemitteilung, Verkehr
10.05.2012

Luftballons statt Schelte für Radfahrer am 12. Mai

erstellt von Johanna Drescher, Marco Silla

Jedes Jahr im Frühling wird über die sogenannten „Rad-Rambos“ diskutiert. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) setzen einen Kontrapunkt und werben statt dessen für das Radfahren. Die Vereine bedanken sich am Samstag, 12. Mai, von 12 bis 15 Uhr am Gerd-Hauptmann-Platz in der Mönckebergstraße bei allen Radfahrern mit bunten Luftballons nach dem Motto „Toll, dass du Rad fährst.“ Und wer Glück hat, ergattert vielleicht einen kostenlosen Radplan Hamburg.

Radfahrern wird immer wieder gerne und pauschal unterstellt, dass sie sich im Verkehr so bewegen, als würden Regeln für sie nicht gelten. Prominentes Beispiel war zuletzt Verkehrsminister Ramsauer, der von Rüpel-Radlern sprach und bereits höhere Strafen forderte. Eine pauschale Schelte von offizieller Stelle, ohne gleichzeitig die oftmals mangelhafte Verkehrssituation für das Fahrrad zu berücksichtigen, wird dem Sachverhalt aber nicht gerecht. Wer das Fahrrad in der Stadt häufig nutzt, hat an vielen Stellen das Gefühl, von der Verkehrsplanung nicht ernst genommen zu werden.

Um so erfreulicher ist es, dass trotzdem immer mehr Menschen das Fahrrad in der Stadt nutzen, denn es hat viele Vorteile: keinen Stau, keine Parkprobleme, keine Spritkosten. Dafür aber frische Luft, Bewegung für den Körper und das gute Gefühl, sich umweltfreundlich fortzubewegen.  

- - - -
Pressekontakt
- - - -
Pressefotos:
Ehrenamtliche von ADFC und VCD bedanken sich bei Hamburgs Radfahrern und werben für das Mobilitätsgenie Fahrrad.
Bild 1 (Hochformat, ca. 500 KB)  
Bild 2 (Querformat, ca. 500 KB)
Copyright ADFC Hamburg. Die Nutzung ist für journalistische Berichterstattung zum Thema „Radverkehrsförderung“ bei Nennung der Quelle kostenfrei; die Bilddateien dürfen zur optischen Anpassung bearbeitet werden, eine bildinhaltliche Bearbeitung (z. B. digitale Retusche von Personen, Schriften und Gegenständen oder großflächiges Beschneiden des Motives) ist untersagt.