Verkehr, Rund ums Rad
27.09.2016

Ohlsdorfer Friedhof unverändert für RadfahrerInnen passierbar

erstellt von ADFC Bezirksgruppe Nord

Der unzulässigen Benutzung des Friedhofs mit Kraftfahrzeugen begegnet die Verwaltung mit kürzeren Öffnungszeiten

Verwaltung geht jedoch gegen illegale Autopendler*innen auf dem Friedhof vor

Der Ohlsdorfer Friedhof ist die größte Grünanlage Hamburgs und wird gern von Radfahrer*innen durchquert: Die Luft ist spürbar besser als an den Hauptverkehrsstraßen der Umgebung. Es ist leise, es gilt als Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. So lässt sich auf der ebenen Asphaltoberfläche der Straßen entspannt Radfahren.

Viele Autofahrer*innen nutzen den Friedhof jedoch illegal als Abkürzung – obwohl es eine eindeutige Regelung gibt: »Es ist untersagt, die Friedhöfe ohne Aufenthalt mit Kraftfahrzeugen zu durchfahren«, heißt es in der Friedhofsordnung. Lediglich, wer tatsächlich zum Friedhof will, darf mit dem Auto die Straßen des Friedhofs befahren.

Die Friedhofsverwaltung will die massiv auftretenden Verstöße gegen diese Regelung bekämpfen und öffnet die Tore daher ab dem 1. Oktober erst um 9 Uhr, statt bisher um 8 Uhr. Das wird durch Hinweisschilder und Pressemeldungen angekündigt.

Auf Nachfrage des ADFC teilte die Verwaltung mit: Wer per Fahrrad unterwegs ist, ist von den späteren Öffnungszeiten nicht betroffen, da die Tore für Fußgänger*innen weiterhin spätestens um 8 Uhr geöffnet sind und auch von Personen mit Rad genutzt werden dürfen.

Kontakt:

ADFC Bezirksgruppe Nord

ADFC Bezirksgruppe Wandsbek

Zum Hintergrund: Mopo vom 27.09.2016