Pressemitteilung
29.08.2013

Vorfahrt fürs Rad! Eröffnung des neuen Freizeitrundkurses "Loop" in Wilhelmsburg

erstellt von Susanne Elfferding
Loop vorfahrtsberechtigt

Loop vorfahrtsberechtigt

Am heutigen Donnerstag ist es soweit: Das erste, 5 km lange Teilstück der Freizeitrundkurses "Loop" wird eröffnet. Dabei handelt es sich um einen so genannten Mehrzweck-Weg, der für Radfahrende und für Skater gedacht ist und auf einer Gesamtlänge von 30 km die Elbinsel für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer erschließt.

Der jetzt fertig gestellte Teil dieses Wegenetzes überzeugt vor allem durch seine großzügige Breite von 3,5 bis 4 m und durch seinen besonders glatten Belag, auf dem das Fahren Spaß macht. Besonders ist auch, dass erstmals in Hamburg ein weitgehend autofreier Weg an einer Kreuzung Vorrang vor dem Kfz-Verkehr hat. "Eine Maßnahme, die Vorbild für ganz Hamburg sein sollte, etwa bei Fahrradstraßen", sagt Susanne Elfferding vom ADFC Hamburg.

Breite und komfortable Routen für Radfahrende wie der Wilhelmsburger Rundkurs werden aktuell als so genannte Radschnellwege heiß diskutiert. "Der Loop macht nicht nur Lust auf das Radfahren, er lässt auch auf die Umsetzung des Radverkehrskonzepts im Fahrrad-Modellstadtteil Wilhelmsburg hoffen“, so Susanne Elfferding, die schon heute oft und gern auf dem fertiggestellten Teilstück fährt.  

Entstanden ist das Projekt eines Freizeitrundkurses als Bürgeridee im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Hamburg. Das nächste, rund 7 km lange Teilstück liegt auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau (IGS) und wird daher frühestens ab November 2013 zugänglich sein.

Die restliche, rund 17km lange Strecke auf dem östlichen Teil der Elbinsel muss noch gebaut werden. Das solle aber möglichst schnell geschehen, um der Grundidee gerecht zu werden, fordert Elfferding. "Es ging nicht nur darum, den alten Elbtunnel, die Elbbrücken und den Harburger Binnenhafen miteinander zu verbinden. Auch die lange ersehnte Verbindung in Richtung Bergedorf ist in der Planung enthalten. Der Sprung über die Elbe wäre so auch für das Fahrrad in alle Richtungen möglich."