31.12.2013

Folge 28: Rübenkamp

Von: Online-Redaktion

Es gibt sie doch, die mitdenkenden Bauarbeiter.

Halten und parken jetzt auch in der Baustelle

Mitte Dezember fand Andrea Kupke ein vorweihnachtliches Beispiel echter Radverkehrsförderung.

Hintergrund: Im Rübenkamp markiert der Bezirk zwischen Hufnerstraße und Hellbrookstraße Radfahrstreifen. Auf der Nordostseite ist der Radweg bereits aufgelöst und zu einem nun breiteren Gehweg umgebaut. In der Baustelle herrscht verständlicherweise absolutes Halteverbot.

Aber dann dachten sich Baufirma und Polizei: So eine schöne Sache! Das wollen sich die Radfahrenden doch sicher in Ruhe anschauen, werden in Scharen kommen, ihre Fotoapparate zücken, mit Familie und Kuchen das Werk begrüßen. Und dabei müssen sie ihre Räder natürlich abstellen!

Gedacht – getan: So ist denn in der Baustelle der Radverkehr vom Halteverbot ausgenommen.

(Möglich ist auch, dass das Schild ohne weiteres Nachdenken aufgestellt worden ist. Aber das unterstellen wir niemandem).