10.11.2014

Folge 41: Ludolfstraße

Von: Lutz Räbsch
Ludolfstraße

Auch in der Ludolfstraße, wie an so vielen Stellen in Hamburg, wurden auf Höhe der Hausnummer 54 vor einer Baustelle temporäre Verkehrszeichen aufgestellt, für die man sich vermutlich per Lotterie oder Würfeln entschieden hat.

So ist die Anordnung des Verkehrszeichens »getrennter Geh- und Radweg« nicht nachvollziehbar, da die Radwegebenutzungspflicht bereits auf der anderen, der »richtigen« Straßenseite angeordnet ist. Des Weiteren ist ein getrennter Fuß- und Radweg auf der linken Seite beim besten Willen nicht zu erkennen, das Verkehrszeichen also gleich in mehrfacher Hinsicht widersinnig.

Außerdem stellt sich die Frage, weshalb der durch die Baustelle stark verengte Gehweg ausgerechnet ein paar Meter weiter durch »Gehweg/Radfahrer frei« in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegeben wird, wo doch das Gehwegradeln, zumal in Gegenrichtung, schon auf einem normal breiten Gehweg untersagt ist. Wie sollen sich an dieser Engstelle Radfahrende und Fußgänger in beiden Richtungen ungehindert und gefahrlos begegnen?