26.06.2016

Erfolge

Von: Online-Redaktion
Verbot der Einfahrer, Radfahrer frei
Einer unserer Dauerbrenner über die Jahrzehnte: Freigabe von Einbahnstraßen für RadfahrerInnen in der Gegenrichtung.

Wir berichten in der RadCity und online über aktuelle Entwicklungen. Viele der guten Lösungen sind das Ergebnis der harten Arbeit in den Vorjahren. Exemplarisch listen wir hier einige der Erfolge auf, die der ADFC Hamburg inzwischen verbuchen kann. Letztlich geht es nicht um den Einzelfall an sich sondern darum, dass wir eine Entwicklung hin zum anerkannten Stand der Technik bei der Verkehrs- und Stadtplanung erreichen.

2016

2015

2014

  • Im Koalitionsvertrag kündigen SPD und Grüne an, Hamburg zur »Fahrradstadt« zu machen.
  • Kennzeichnung jüngst aufgehobener Benutzungspflichten beginnt

2013

  • Erste Versuche einer Schneeräumung im Winter.
  • Veloroute 8 Höhe Hauptbahnhof
  • Freizeitrundkurs "Loop" in Wilhelmsburg
  • Bebelallee Schutz- und Radfahrstreifen
  • Benutzungspflicht Fuhlsbüttler Straße (Süd) und Drosselstraße aufgehoben
  • Anschub konkreter Diskussion über einen Radschnellweg in Hamburg-Nord
  • Radverkehrskonzepte für mehrere Bezirke (Eimsbüttel, Nord)
  • Alle Bezirksamtsleiter besichtigen Kopenhagen und bekennen sich zum Radverkehr.
  • Radfahrstreifen Alsterkrugchaussee (vorher Zweistreifigkeit, nun einstreifig)

2012

  • Fuhlsbüttler Straße/Drosselstraße: Radfahrstreifen geradeaus links vom Rechtsabbieger
  • kleiner Kreisverkehr Pestalozzistraße
  • Freigabe weiterer Einbahnstraßen in Gegenrichtung nach Vorarbeiten des ADFC
  • Abwehr von Helmpflicht-Ambitionen der CDU
  • Eröffnung der Veloroute südlich des alten Elbtunnels
  • Bau der Veloroute Nord
  • zunehmend verhindern Fahrradbügel in Einmündungsbereichen wirksam fehlende Sichtbeziehungen

2011

  • Schutzstreifen Washingtonallee
  • Aufhebung weiterer Benutzungspflichten
  • Geradeausradspur links von Rechtsabbiegerspur in der Holsteiner Chaussee

2010

  • Zunächst zwölf Kilometer Radfahrstreifen kündigt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt an. Weitere sollen folgen.
  • Bramfelder Chaussee und Bramfelder Straße: Radwege saniert und teilweise radfahrgerechter umgebaut: Verschwenkungen entfernt, eigene Radfahrampeln installiert, direkte Führung über Dreiecksinseln
  • Schutzstreifen im Hofweg markiert
  • Hamburger Straße: Geradeaus-Radspur auf der Fahrbahn
  • Mit dem 1000-Bügel-Programm entstehen in der ganzen Stadt kleine, dezentrale Abstellplätze für Fahrräder.

2009

  • Fahrradverleihsystem StadtRad startet mit großem Erfolg

2007

2005

  • Grünanlagenverordnung geändert: Seit dem 01. August 2005 ist grundsätzlich jeder Weg zum Radfahren freigegeben. Ausnahmen müssen einzeln mit einem Verbotsschild gekennzeichnet werden. Vorher war es über Jahrzehnte umgekehrt!

2002

  • Nach Vorarbeit des ADFC: Freigabe weiterer Einbahnstraßen in Gegenrichtung.

2001

  • »Planungshinweise für Stadtstraßen – Anlagen des Radverkehrs« (PLAST 9) werden aktualisiert.
  • Vor dem Verwaltungsgericht Hamburg gewinnt der ADFC Klagen gegen die Radwegebenutzungspflicht. Die Behörde geht in die Berufung.

2000

1999

  • Einweihung der Veloroute Eimsbüttel
  • Der ADFC legt der Innenbehörde eine Liste mit 97 Radwegen vor, in denen die Benutzungspflicht gilt, obwohl die selbst gesetzten Kriterien der Behörde dafür nicht vorliegen. In einigen zig Fällen wird daraufhin die Benutzungspflicht aufgehoben.

1998

  • erstmals gesamte Sommerferien Fahrradmitnahme in den Schnellbahnen ohne Sperrzeiten
  • Widersprüchen gegen Anordnungen der Radwege-Benutzungspflicht
  • Bereitstellen eines Musterwiderspruchs gegen die Radwegbenutzungspflicht
  • Dank StVO-Novelle werden rund 50% der Tempo-30-Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben.

1997

  • Das lange vom ADFC geforderte Velorouten-Netzkonzept wird erarbeitet.
  • Erste Fahrradstraßen in Hamburg: Bornstraße, Rutschbahn, Heinrich-Barth-Straße
  • HVV testet erstmals einen Monat lang Fahrradmitnahme ohne Sperrzeiten – es gibt keine Probleme
  • ADFC sensibilisiert durch Mängelbefragung, Fotodokumentation, Untersuchung der Radwege nach StVO-Kriterien Behörden und Medien für die Problematik schlechter Radwege.

1996

  • Erste Veloroute in Hamburg (Wandsbek)
  • Einsatz für die Öffnung von Einbahnstraßen für Radverkehr in Gegenrichtung erstmals erfolgreich
  • Gründung der Fahrradstaffel bei der Polizeidirektion Mitte
  • ADFC stellt in Hamburg die Fahrrad-Codierung vor

1995

  • Einsetzen einer Fahrradbeauftragten bei der Baubehörde
  • »Planungshinweise für Stadtstraßen – Anlagen des Radverkehrs« (PLAST 9) überarbeitet und Dank maßgeblichem ADFC-Einsatz erheblich radfahrgerechter
  • Neuausgabe der Hamburger Bauordnung sieht Fahrradabstellplätze vor
  • Programm für 300 Fahrradboxen an Schnellbahnhaltestellen

1994

  • Fahrradmitnahme auf ersten Buslinien erlaubt

1992

  • ADFC-Werbekampagne »Rad und Stadt«
  • Einrichtung des Fahrradbeirats bei der Baubehörde
  • kostenlose Fahrradmitnahme im HVV eingeführt

1991

  • Kennzeichnung von Sackgassen, die am Ende von FußgängerInnen und RadfahrerInnen passiert werden können (sog. unechte Sackgassen) auf Initiative des ADFC