30.03.2014

Einbahnstraße besser erreichbar

Von: Andrea Kupke
In der Steilshooper Straße: Radfahrstreifen verlängert und gerade Führung ...
... über die Drosselstraße eingerichtet, auf der man die alten Fahrbahnmarkierungen noch sieht.
Das blaue Viereck zeigt die Stelle, um die es geht. (Karte: ADFC-Radplan)

Dass Einbahnstraßen – auf welche Art auch immer – in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegeben sind, finden wir richtig und rechtlich geboten. In Einzelfällen erreicht man am freigegebenen Ende diesen Einlass aber nur schwierig.

Von Pestalozzistraße bis Drosselstraße verläuft die Steilshooper Straße als Einbahnstraße.
In der Gegenrichtung gibt es einen Radweg. So weit – so gut.

Bislang mussten Radfahrer jedoch aus Richtung Norden kommend ein ganzes Stück vor der Drosselstraße von der Fahrbahn auf einen Radweg wechseln, um dann zur weit abgesetzten Ampel zu gelangen. Über mehrere Schlenker erreichten sie dann oben genannten Radweg entgegen der Einbahnstraßenrichtung. Alternativ konnten sie auf der Fahrbahn bleiben und sich dann irgendwie ungeplant durch den Verkehr auf die andere Straßenseite zu schlagen.

Nun wurde der Radfahrstreifen der Steilshooper Straße Richtung Süden bis an die Drosselstraße verlängert (oberes Foto): Eine neue Furt erlaubt es geradeaus fahrenden RadlerInnen, ohne Betteln und vor allem gerade über die Kreuzung auf den Radweg Richtung Süden zu gelangen.

Damit ist nun auch für AutofahrerInnen klarer, wie und wo Radfahrende sich über die Kreuzung bewegen. Eine kleine Baumaßnahme, die also in mehrfacher Hinsicht positiv wirkt. Der Umbau wurde letzte Woche beendet.

Beantragt hatte diese Maßnahme übrigens der ehemalige GRÜNEN-Bezirksabgeordnete Martin Bill. Er sitzt inzwischen in der Bürgerschaft.