10.12.2016

Einbahnstraße: Zufahrt und Ausfahrt sichern

Von: Online-Redakation

Zum Thema Einbahnstraßen finden Sie auf dieser Webseite einen eigenen Bereich. In der Regel erfordert die Freigabe von Einbahnstraßen zwar keine baulichen Veränderungen. Wenn örtliche Bedingungen dafür sprechen, lässt sich der Radverkehr in Gegenrichtung aber schon mit relativ einfachen Maßnahmen zusätzlich sichern.

Insel am Beginn

Eine kleine Verkehrsinsel schafft einen Sicherheitsraum für RadfahrerInnen, die aus der Einbahnstraße herausfahren.

adfc-hh/ulf dietze
Kernerreihe/Rümkerstraße (gebaut im Oktober 2016)

Radfahrstreifen am Beginn

Wo Radfahrende entgegen der Einbahnstraße fahren, kann am Beginn der Einbahnstraße ein Radfahrstreifen für den gegenläufigen Radverkehr markiert sein, um die Verkehrsflächen klar zuzuordnen und die Ausfahrt zu erleichtern.

Langenrehm/Pfennigsbusch (markiert im Frühjahr 2013)

Insel am Ende

Radfahrende dürfen in die Einbahnstraße hineinfahren. Die kleine Verkehrsinsel sichert sie vor herausfahrenden AutofahrerInnen. Sie sorgt außerdem dafür, dass der Straßenteil, den die RadfahrerIn zum Einfahren benötigt, auch dann frei bleibt, wenn eine AutofahrerIn aus der Einbahnstraße fahren möchte und warten muss.

Einmündungsbereich. Rechts liegt ca, 1,50 vom Bordstein entfernt eine Verkehrsinsel von ca. 150x100 cm Größe. Darauf eine runde Baake mit Reflexfolie. adfc hh/ulf dietze
Einbahnstraße Krüßweg trifft auf die Rümkerstraße (gebaut im Oktober 2016)
Fuhlsbüttler Straße/Tischbeinstraße (gebaut Anfang 2015)
Heinrich-Barth-Straße/Hallerstraße (gebaut im Herbst 2011)

Radfahrstreifen am Ende

Wir sehen je ein Auto auf einem Rechtsabbiegestreifen und einem Linksabbiegestreifen am Ende der Einbahnstraße Maimoorweg. Rechts von diesen ist ein Radfahrstreifen für ca. 15 m markiert, der die Einfahrt für gegenläufigen Radverkehr erlaubt adfc-hh/ulf dietze
Maimoorweg. Zuvor war ein gegenläufiger Radweg bzw. ein gemeinsamer Geh- und Radweg vorhanden. Die Freigabe der Fahrbahn wird mit einem kurzen Radfahrstreifen unterstützt (März 2016)