06.12.2016

Radfahrstreifen endet als Weiche

Von: Ulf Dietze

Wahlmöglichkeit für Radfahrende wird deutlich

Neue Radfahrstreifen enden spätestens am Ende des Planungsgebiets. An vielen Stellen gibt es im nachfolgenden Abschnitt noch einen alten Radweg, für den aber keine Benutzungspflicht besteht.

Statt einfach den Radfahrstreifen oder Schutzstreifen auf den nicht benutzungspflichtigen Radweg aufzuleiten, bevorzugt der ADFC eine Weichenlösung. Dies verdeutlicht die ohnehin geltende Verkehersregel, dass die Radfahrenden zwischen einem nicht benutzungspflichtigen Radweg und der Fahrbahn wählen können.

Wiesendamm

Radfahrstreifen führt rechts auf den Radweg und links weiter auf der Fahrbahn, wo er endet. adfc-hh/andrea kupke
Wiesendamm, Aufleitung kurz vor der Saarlandstraße (Juli 2016)

Ulzburger Straße

Der Radfahrstreifen führt im Verlauf der Strecke bis zu einem Radwegbeginn. Dort gibt es eine  Aufleitung. Der Streifen läuft aber auch daran vorbei und endet danach im Mischverkehr adfc-hh/ulf dietze
Ulzburger Straße (Februar 2016)

Alte Landstraße

Im Vordergrund liegt ein neu gepflasterter Radweganfang, im Hintergrund sieht man den Schutzstreifen, der einerseits auf diesen Radweg führt, andererseits daran vorbeiläuft adfc-hamburg/ulf dietze
Alte Landstraße Höhe Emekesweg (Februar 2016)

Fuhlsbüttler Straße

Der Radfahrstreifen in der Fuhlsbüttler Straße endet in nördlicher Richtung auf Höhe Redderplatz als Weiche (Dezember 2014)

Rübenkamp

adfc-hh/ulf dietze
Rübenkamp. Der Schutzstreifen endet in der Geradeausfahrspur. Die Radfahrenden können aber auch in die Rechtsabbiegespur oder auf den Radweg fahren. (Mai 2014)