16.06.2012

Schutzstreifen Hellbrookstraße

Von: Ole Burmester, Ulf Dietze
Hellbrookstraße in Hamburg mit Schutzstreifen für Radfahrer
Die Hellbrookstraße ist seit Juni eine attraktiv zu befahrende Strecke im Radverkehrsnetz.
Hellbrookstraße in Hamburg mit Kopfsteinpflaster
Zuvor bestand die Wahl zwischen unsicher geführtem Holperradweg und historisch attraktiver, jedoch ebenfalls extrem holpriger Fahrbahnoberfläche.

Vom holprigen Kopfsteinpflaster mausert sich die Straße zum Vorzeigemodell.

Die Hellbrookstraße in Barmbek zwischen Rübenkamp und Saarlandstraße war bisher für Radfahrende keine große Freude. Die zu schmalen und unebenen Radwege führten ohne Sicherheitsabstand direkt an geparkten Autos vorbei. Auch die zeitweilig großen Fußgängermengen auf dem Weg zum Stadtpark machten ein Vorankommen häufig schwierig.

Benutzungspflichtig waren diese Radwege zwar schon lange nicht mehr, aber das an dieser Stelle reichlich holprige Kopfsteinpflaster hielt auch ansonsten unempfindliche Überzeugungsradler überwiegend vom Benutzen der Fahrbahn ab. Jetzt ist die Fahrbahn asphaltiert und hat beidseitig Schutzstreifen.

Schutzstreifen sind mit einer unterbrochenen Linie von der restlichen Fahrbahn abgetrennt. Diese Linie darf bei Bedarf z. B. von LKWs entsprechender Breite überfahren werden, wenn dadurch keine RadfahrerIn gefährdet oder behindert wird.

Zum Rübenkamp gibt es eine erweiterte Rad-Aufstellfläche, so dass sich die radfahrenden Linksabbieger vor dem Autoverkehr aufstellen und die Kreuzung dadurch schneller und im Sichtfeld des Autoverkehrs passieren können.