15.08.2010

Die wichtigsten Handlungsansätze

Von: Redaktion RadCity/Arbeitskreis Verkehr

Mehr als zwei Jahre sind verstrichen, in denen die Radverkehrsstrategie wirken sollte. Das auf den Straßen sichtbare Ergebnis enttäuscht aber noch. Aus der Vielfalt der möglichen Handlungsansätze hat der ADFC die wichtigsten ausgewählt und setzt sich in seinen Gesprächen bei Politik und Behörden dafür ein, dass sie endlich angepackt werden.

  • Bei Neubau oder Sanierung einer Radverkehrsanlage ist auf Radfahrstreifen zu setzen.
  • Ausbau der Velorouten in der notwendigen hohen Qualität
  • Die Behörden für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und für Inneres (BfI) müssen das Netz von benutzungspflichtigen Wegen auf einen Umfang reduzieren, für den sie einen stets hochwertigen Erhaltungszustand garantieren können. Voraussetzung für die Zulässigkeit einer Benutzungspflicht ist zunächst allerdings immer, dass sie im betrachteten Einzelfall »erforderlich« ist.
  • Ampeln gerechter schalten. Abschaffung der Bettelampeln.
  • Schaffen von Strukturen innerhalb der BSU, die das Erreichen der Ziele überhaupt erst ermöglichen.
  • Öffentlichkeitsarbeit für das Rad als gewünschtes und geeignetes Verkehrsmittel im Stadtverkehr.