25.10.2012

Laubhaufen (17)

Von: Online-Redaktion
Laubhaufen auf dem Radweg: Gehört da irgendwie nicht hin.

Nicht nur »alles Senkrechte«, nein, auch »alles Runtergefallene« findet Platz auf dem Radweg.

Entsprechend der Jahreszeit gibt es immer wieder neue Hindernisse auf den Hamburger Radwegen. Hier ein Beispiel, nicht das einzige aus den letzten Tagen: Der Radweg wird gerne als Sammelstelle für das herbstliche Laub genutzt. Das Foto wurde am vergangenen Freitag am Wandsbeker Marktplatz (Wandsbeker Marktstraße) aufgenommen.

»Ich halte dies für gefährlich, da unter dem Laub sich wunderbar Steine, Schlaglöcher oder andere Hindernisse verstecken können, die man nicht sieht. Wer hier denkt, er könne einfach durchfahren, kann auch mal über ein unsichtbares Hindernis stürzen. Deshalb gilt für Laub wie für alle anderen Hindernisse, dass sie nichts auf dem Radweg zu suchen haben«, schrieb User Erasmus Klöckner und schickte uns das Foto.

[Update, 26.10.2012/ud]: Wir erinnerten die Stadtreinigung an eine vor zwei Jahren getroffene Absprache. Danach sollten eigentlich Laubhaufen auf Radwegen oder Radfahrstreifen nicht deponiert werden. Antwort: »Wir nehmen Ihre Sorge sehr ernst und werden die Kolleginnen und Kollegen aus der Laubentsorgung erneut darauf ansprechen. Ich glaube aber, dass die Laubhaufenbildung auf Radwegen und Radfahrstreifen nicht die Regel ist. Hier wird es sich um wenige Einzelfälle handeln. Dennoch wollen wir auch diese Einzelfälle nicht.

Hinweisen muss ich aber auch darauf, dass wir nur etwa die Hälfte der Gehwege (und die darauf befindlichen Radwege) reinigen, für die andere Hälfte sind die jeweiligen Grundeigentümer verantwortlich. Und einige von diesen Grundeigentümern häufen schon mal Laub am Fahrbahnrand auf in der Hoffnung, die Stadtreinigung erledige den Rest....

Rückmeldung von der verantwortlichen Betriebseinheit für Wandsbeker Markt: Die Kollegen entschuldigen sich, der Laubhaufen ist im Laubstress irgendwie "durchgerutscht". Morgen (...) fahren sie noch einmal hin und beseitigen den Laubhaufen.

Danke also an Ihren User für den Hinweis!« (Andree Möller, Stadtreinigung Hamburg, Kommunikation und Innovation, 26.10.2012)