Hafen im Süden Hamburgs

Hafen im Süden Hamburgs © Herbert Rönneburg

Active City Day Tourentipp nach Süden

 

Zum Active City Day bietet der ADFC einfache bis mittelschwere Radtouren-Tipps in alle vier Himmelsrichtungen an. Diese Touren können bequem nachgefahren und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen angepasst, verlängert oder sogar abgekürzt werden.

 

Wir begeben vom Jungfernstieg ausgehend uns auf eine virtuelle Radtour von 33 km in den Süden der Stadt. Dieses Mal ist es eine Rundfahrt auf einer der größten Flussinseln Europas, der Flussinsel Wilhelmsburg.

Dazu fahren wir den Jungfernstieg zum Gänsemarkt hoch und biegen halblinks in den Valentinskamp ein. Hinter der Laeiszhalle fahren wir nach rechts an den Gerichtsgebäuden vorbei und kommen zur Glacischaussee, die uns noch über die große Doppelkreuzung hinüber dann als Helgoländer Allee hinunter zu den Landungsbrücken führt.

Etwas nach rechts gewendet sehen wir schon den Kuppelbau des Alten Elbtunnels. Auf der gegenüberliegenden Seite finden wir im Rücken des Ausgangs einen schönen Aussichtspunkt über die Skyline der Stadt. Wir folgen jetzt der Straße bis hinauf zur Argentinienbrücke. Die wir an der Fußgängerampel überqueren. Wir genießen das Panorama von hier oben und fahren anschließend in einem Höllenritt die Brücke hinunter. Dies ist unser Entree zu Wilhelmsburg.

Unten angekommen sehen wir die Anlegestelle „Ernst-August-Schleuse“ der Fähre, die uns auf dem Rückweg zu den Landungsbrücken bringen soll – ein herrliches Erlebnis, das leider nur montags bis freitags möglich ist. Nach kurzer Fahrt treffen wir auf den Vogelhüttendeich, wo wir noch vor dem kleinen Brückchen nach rechts ins Grün einbiegen.

Wir treffen dem Weg folgend auf den Veringkanal, auf dessen gegenüberliegender Seite wir den Parkweg abfahren. An dessen Ende biegen wir halblinks auf einen schnurgeraden Radweg ein, der uns ins Zentrum der Insel zu nächsten Kanal bringt. Hier wenden wir uns nach rechts, überqueren die Straße und sind dann im Wilhelmsburger Inselpark. Hier können wir stöbern und ausruhen, wie es beliebt. Am Ende fahren wir nach Süden raus Richtung Süderelbbrücke.

Aber Achtung: Die Schnellstraßentrasse in der Mitte ist aufgelöst, aber im Süden des Parks wird noch kräftig gebaut. Es könnte sein, dass wir eine ausgeschilderte Umleitung fahren müssen. Kurz vor der Süderelbbrücke wenden wir uns nach links und kommen zur Südseite der Insel zu einem Deich mit vorgelagertem Strand. Unter der Autobahn hindurch folgen wir weiter der Deichlinie bis zum Heuckenlock, einem der letzten Süßwasser-Tideauenwald Europas. Wir setzen fort – zuletzt auf einem Fußweg durch ein Drängelgitter - zur Bunthäuser Spitze im Südosten der Insel: ein magischer Ort der Stille.

Zurück zur Straße, interessiert uns nicht die moderne Deichlinie, sondern die lauschigen Sträßchen an und auf der alten Deichlinie. Hier ist Hamburg noch ursprünglich. Im Nordosten wenden wir uns wieder Insel einwärts, unterqueren wieder die Autobahn, biegen in der Kirchdorfer Straße nach rechts und gleich hinter einer Brücke nach links auf die Hövel Promenade. Wir betreten die romantische Welt der Wilhelmsburger Dove Elbe.

Hier wird es etwas knifflig: wir fahren geradeaus, an einer Gabelung nach rechts und an der nächsten Möglichkeit über einen Graben hinein in ein Kleingartengebiet: dann sind wir in der Spur. Am Ende des Weges geht es nach rechts und folgt nun immer dem Lauf der Dove Elbe. Wenn wir am Bahndamm angekommen sind, müssen wir rechts an ihm entlangfahren, die Schnellstraße auf einer Überführung überqueren und danach nach einem U-Turn unter der Bahnbrücke hindurch zurück zur Dove Elbe kommen, die hier kanalisiert ist. Jetzt fahren wir immer geradeaus. Gegenüber lockt ein durstmachender Biergarten.

Zum Abschluss unserer Tour biegen rechts in die Georg-Wilhelm-Straße ein und fahren vor zur Deichlinie. Da hier noch gebaut wird, fahren wir etwas links und überqueren an einer Fußgängerampel die Straße. Dort fahren an der Deichlinie über die Ernst-August-Schleuse zum am Anfang schon gesichteten Anleger der Fähre. Wenn wir jedoch am Wochenende unterwegs sind, fahren wir einfach auf dem Weg zurück, den wir gekommen sind.

Herbert Rönneburg

 

mittelschwer, 30 Kilometer, 2 Stunden, 60 Höhenmeter

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