18.04.2020

Fahrradabstellmöglichkeiten sind wichtig

Von: Online-Redaktion

Diese Seite zeigt Zitate aus Verschickungsunterlagen, in denen Fahrradbügel bzw. deren ausreichende Anzahl abgelehnt werden. Bevorzugt genannte Gründe sind dabei

  • es bestände kein Bedarf,
  • Fahrräder könnten auf Privatgrund abgestellt werden.

Weitere Beispiele kannst du hier mitteilen.


07.04.2020, Wandsbek

Schlussverschickung Quartzweg, Abwägungsvermerk, Seite 11,

Antwort durch W/MR auf die Stellungnahme des ADFC: »Eine Erhöhung der Anzahl der Fahrradstellplätze wird im weiteren Planungsprozess nochmals geprüft. Es ist dabei zu bedenken, dass innerhalb eines in sich geschlossenen Wohnquartieres mit Einfamilienhäusern kaum Bedarf an öffentlichen „Besucher-Fahrrad-Parkständen“ besteht, da keine öffentlichen Ziele vorhanden sind und Besucher in der Regel auf den Privatgrundstücken parken.«


11.03.2020, Hamburg-Nord

1. Verschickung Private Erschließung Ivensweg, Erläuterungsbericht, Seite 5

»Auf das Aufstellen von Fahrradbügeln wird zugunsten der Bäume und Parkstände verzichtet.«


10.03.2020, Hamburg-Nord

Schlussverschickung Priv. Erschließung Vogelweide, Abwägungsvermerk, Seite 2

PK31: »Der Vorschlag, zwischen den beiden Gehwegüberfahrten Fahrradanlehnbügel zum Verhindern des Gehwegparkens zu installieren, wird vom PK 31 nicht unterstützt. Die Hauseingänge für den Neubau befinden sich laut Lageplan östlich und nördlich am Gebäude. Es ist fraglich, ob die Fahrradanlehnbügel, welche am südlichen Rand des Gebäudes stünden, genutzt werden würden. Zudem befinden sich zahlreiche Fahrradabstellmöglichkeiten nördlich am Gebäude, so dass nicht plausibel erscheint, warum noch weitere vonnöten sind. Auch ist aus straßenverkehrsbehördlicher Sicht zur Zeit nicht erkennbar, dass es zum regelwidrigen Beparken des Gehwegs zwischen den Gehwegüberfahrten und den Bäumen kommen wird.«

Abwägung N/MR dazu: »Wird zur Kenntnis genommen und in der weiteren Planung berücksichtigt. Die Bügel werden ersatzlos entfernt.«


12.02.2020, Wandsbek

1. Verschickung Jacobshagener Weg und Krohnsheide, Erläuterungsbericht, Seite 9

»Die örtliche Situation macht das Aufstellen von Fahrradbügeln für das Fahrradparken überflüssig, da die Privatflächen zum Abstellen der Räder von Anwohnern und Besuchern genutzt werden.«


20.11.2019, Hamburg-Nord

Schlussverschickung Priv. Erschließung Poßmoorweg38a, Erläuterungsbericht, Seite 4

»In den südlichen Nebenflächen der Straße Poßmoorweg bleiben 12 der 15 vorhandenen Schrägparkstände bestehen. Zu Lasten einer neuen Grundstückszufahrt entfallen zukünftig 3 Schrägparkstände. Im östlichen Anschlussbereich hingegen kann 1 weiterer Parkstand ergänzt werden, da die vorhandene Überfahrt aufgehoben wird. Das Aufstellen von Fahrradbügeln ist im Planungsbereich nicht vorgesehen.«