Inklusion Rockt & Rollt

 

„Inklusion Rockt und Rollt“-Radtour kommt am 6. August nach Hamburg - 4.000 Kilometer durch Deutschland

 

Sebastian und Sven mit ihrem Fahrrad vor dem Brandenburger Tor
Inklusion Rockt & Rollt © Handiclapped

Am Samstag, den 6. August werden die beiden Radsportler Sebastian Fietz und Sven Marx im Rahmen ihrer deutschlandweiten Radtour „Inklusion Rockt und Rollt“  in Hamburg einen Halt  einlegen. Ziel dieser durch alle Landeshauptstädte führenden Tour ist es, für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen zu werben.  Für 19 Uhr laden sie ins Brakula zu Gesprächen und Diskussion und danach zur Party mit der Band Mischa Gohlke Band ein.

Für Montag, den 8. August rufen die beiden zu einer Rad-Demo mit Fahrrädern, Handbikes und Rollstühlen auf. Start ist um 10 Uhr auf der Großen Freiheit, Ziel ist der Sievekingplatz, wo eine Liste mit konkreten Wünschen für eine bessere Inklusion überreicht werden soll. Im Anschluss setzen Sebastian und Sven ihre Radtour fort. Nächstes Ziel ist Kiel, die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein.

Sebastian und Sven wollen mit der „Inklusion Rockt und Rollt“-Radtour zeigen, dass sie gemeinsam stark sind. Sie möchten bei ihrer Tour mit vielen Menschen in Kontakt kommen, über  Sport, Kultur und Inklusion reden und dabei versuchen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Sven Marx hat mit dem Motorrad die Welt erkundet, war Tauchlehrer und in der ganzen Welt  unterwegs. 2009 wurde bei ihm ein Tumor am Hirnstamm diagnostiziert. Dadurch beeinträchtigen  ihn Doppelbilder im gesamten Sichtfeld. Nach komplizierten Operationen war Sven erst einmal ein  Pflegefall. Doch er kämpfte sich wieder ins Leben und aufs Fahrrad zurück: Mittlerweile war er in  43 Ländern und hat 31 Hauptstädte mit dem Rad besucht. Er hat niemals aufgegeben. Im Gegenteil: er ist Weltenbummler und Inklusions-Botschafter geworden. Als Aktivist und Vorbild hat er vielen Menschen Mut gemacht.

Sebastian Fietz ist Jahrgang 1984. Seit dem Kindesalter ist er blind. Er hat Volkswirtschaft studiert. Er setzt sich für den Verein Lebendige Bibliothek und für andere gemeinnützige Vorhaben ein. Damit möchte Sebastian helfen, Berührungsängste abzubauen. Die Lebendige Bibliothek verleiht Menschen als lebendige Bücher – Menschen, die von Vorurteilen betroffen und daher oft sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt sind.

Sebastian und Sven sind bei der „Inklusion Rockt und Rollt“-Radtour mit einem Spezialfahrrad unterwegs. Sebastian sitzt dabei vorne, Sven hinten und leicht erhöht. Mit dabei haben sie die  Inklusionsfackel des Netzwerkes Inklusion Deutschland e.V.. Sie wurde erstmals 2014 bei einer Inklusions-Aktionsveranstaltung mitgenommen, ähnlich wie die Fackel der Olympischen Spiele. Sie soll noch einmal symbolisch das Anliegen der Inklusion unterstützen.

Die „Inklusion Rockt und Rollt“-Radtour wird organisiert von Handiclapped - Kultur Barrierefrei e.V. in Berlin und gefördert und unterstützt von Aktion Mensch, Special Olympics World Games  Berlin 2023, Netzwerk Inklusion Deutschland e.V., The Cycleverse, Der Paritätische Berlin, GLS  Treuhand, Paul Lange &Co - Bikeparts and more.

 

https://hamburg.adfc.de/neuigkeit/inklusion-rockt-rollt

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    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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