Nachruf auf Jürgen Hentschke

 

Wir trauern um Jürgen Hentschke, ehemaliges Vorstandsmitglied in Hamburg.

 

Jürgen Hentschke vor Stellwänden mit Material zur Tourenleiter-Ausbildung
Wir trauern um Jürgen Hentschke. © ADFC Stormarn

Plötzlich und unerwartet, nach einer kurzen schweren Krankheit, ist der Ahrensburger Ortsgruppenleiter und 2. Vorsitzende des ADFC-Stormarn Jürgen Hentschke aus Ammersbek am 6. Februar 2022 mit 67 Jahren verstorben. Jürgen war ein Urgestein des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs. Zwei Jahrzehnte lang setzte er sich ehrenamtlich für die Belange des Radverkehrs ein. Sein beharrliches Ringen, die alteingesessene Dominanz des Kraftfahrzeugverkehrs zu mindern, war auch verbunden mit einem Streben eines fairen Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer. Auch der Schutz der Schwächsten im Straßenverkehr, Kinder und Fußgänger, war sein Anliegen.

Er engagierte sich unermüdlich für den ADFC: 2003 übernahm er die Organisation der Radreisemesse in Hamburg, wo er auch vier Jahre im Landesvorstand aktiv war. Danach widmete er sich von Ammersbek aus dem Kreis Stormarn. In Ausschusssitzungen und in Rad-AGs war er dabei. In der Politik und Verwaltung galt er als geschätzter Experte in Sachen Radverkehr und Verkehrssicherheit. Ging es um das Thema Radverkehr, hatte auch die Presse immer einen klugen Informanten mit Sachverstand.

2008 gründete er mit einigen Mitstreitern die Ortsgruppe Ahrensburg. Damals war Stormarn ein kleiner Kreisverband, aber mit unzähligen Aktionen und am ADFC-Stand warb er für die Sache, so das Stormarn heute mit die meisten Mitglieder in Schleswig-Holstein hat. Viele Stormarner haben sich von ihm persönlich am ADFC-Stand das Fahrrad codieren lassen und sind gleich Mitglied geworden. Zielstrebig baute er die bis heute acht Ortsgruppen im Kreis Stormarn auf, die er regelmäßig besuchte. Darüber hinaus leitete er die Ahrensburger Gruppe.

Jürgen war natürlich auch ein begeisterter Radfahrer. Er plante und führte jedes Jahr Fahrradtouren, zeigte vielen Teilnehmern die schöne Umgebung Ahrensburgs und motivierte viele, sich als Tourenleiter ausbilden zu lassen, um Radtouren zu leiten. Er selbst war als Ausbilder für Tourenleiter in ganz Hamburg und Schleswig-Holstein bekannt.

Ein paar Jahre wollte er sich noch für den ADFC engagieren. Nun hinterlässt er – nicht nur in Stormarn – eine große Lücke. Sein Wissen, Sachverstand und seine Menschlichkeit werden uns fehlen. Er hinterlässt seine Frau Gabi - selbst engagiert beim ADFC -, seine Tochter und seinen Enkel.

 


https://hamburg.adfc.de/neuigkeit/nachruf-juergen-hentschke

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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