Radprofessur an Hochschule RheinMain gestartet

 

Im April 2021 startete Dr. Martina Lohmeier als Professorin für Mobilitätsmanagement und Radverkehr an der Hochschule RheinMain und hat damit eine der Stiftungsprofessuren des Bundesverkehrsministeriums inne.

 

Prof. Dr. Martina Lohmeier (li.) mit Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Eva Waller.
Prof. Dr. Martina Lohmeier (li.) mit Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Eva Waller. © Hochschulkommunikation HSRM

Prof. Dr. Martina Lohmeier ist Bauingenieurin mit dem Schwerpunkt Raum- und Infrastrukturplanung. Sie hat an der TU Darmstadt promoviert und hat Expertise als Verkehrsplanungsingenieurin für Kommunen sowie im Consulting-Bereich. Neben verschiedenen Lehrtätigkeiten war sie zuletzt als Vertretungsprofessorin an der Hochschule RheinMain aktiv.

Hier sollen nun u. a. Studierende als Mobilitäts- und Radverkehrsmanager:innen ausgebildet werden. „Mit der Stiftungsprofessur werden wir im Rahmen der Lehre sowie eines interdisziplinären und anwendungsorientierten Forschungsansatzes die Weiterentwicklung bestehender Vorgaben für den Entwurf von Radverkehrsanlagen voranbringen“, so Prof. Dr. Martina Lohmeier.

Deutschland braucht mehr Radexpertise

„Ihr Know-how können die Absolventen dann vor Ort in den Städten und Kommunen einsetzen, um zum Beispiel gute Radwege zu planen. Das ist Expertise, die direkt bei den Bürgern ankommt“, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Drei der sieben vom Bundesverkehrsministerium geförderten Stiftungsprofessuren sind in hessischen Hochschulen angesiedelt.

„Die Nahmobilität zu Fuß und mit dem Rad ist ein Schwerpunkt der hessischen Verkehrspolitik“, sagt Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. Er freue sich auf viele kreative Studierende und Forschende und auf viele Impulse und Ideen für die Verkehrswende.

 


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    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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