Verkehr, Termine
21.10.2020

24.10. | Pop-up-Radweg Reeperbahn | Übergabe der Petitions-Unterschriften

erstellt von Wiebke Hansen

Am Samstag, den 24.10., übergeben wir die Unterschriften der Online-Petition „Pop-up-Radwege in Hamburg jetzt!” an Verkehrssenator Anjes Tjarks. Von 10 bis 16 Uhr Pop-up-Radweg auf der Reeperbahn!

Mehr als 12.800 Menschen haben die Online-Petition „Pop-up-Radwege in Hamburg jetzt!” seit Mai 2020 unterzeichnet. Am kommenden Samstag, den 24.10., übergeben wir um 12.30 Uhr die Unterschriften an Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks. Und zwar auf der Reeperbahn, wo wir ebenfalls am Samsatg zwischen 10 und 16 Uhr einen Pop-up-Radweg auf beiden Seiten der Straße schaffen – für sicheres und komfortables Radfahren!

Komm vorbei und genieße es, endlich mal entspannt über die Reeperbahn zu fahren! Die Aktion ist als Demo angemeldet. Wenn du bei der Übergabe der Unterschriften dabei sein möchtest, beachte bitte die Corona-Regeln: Maske auf, Abstand halten!

Teile die Petition gern mit deinen Freund*innen und Bekannten und über die sozialen Medien, damit viele weitere Hamburger*innen noch bis Samstag unterschreiben können. Am schnellsten geht das über die Seite der Petition bei change.org.

Kernforderung an Verkehrssenator Anjes Tjarks, den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher, Innensenator Andy Grote und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard ist die zügige Einrichtung von Pop-up-Radwegen auf allen mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen Hamburgs, auf denen heute schon viele Radfahrende unterwegs sind. Die jeweils äußeren Fahrbahnspuren sollen dazu als Radwege abgetrennt werden, um die Verkehrssicherheit auf diesen Straßen zu erhöhen, Radfahrenden mehr Platz zu geben und das Radfahren – gerade in Zeiten von Corona – sicher und attraktiv zu machen. Besonders dringend sind Pop-up-Radwege in den Straßen An der Alster, Reeperbahn und Wandsbeker Chaussee.

Pop-up-Radwege bringen Menschen auf’s Rad – weltweit! Radfahren und der Bau von Radwegen sind wichtiger Teil der Lösung für viele unserer aktuellen Probleme:

  • mehr Radverkehr und weniger Autoverkehr bedeuten geringere Schadstoffemissionen und damit Abmilderung der Klimakrise
  • günstige Mobilität
  • Gesundheit durch Bewegung, Ruhe und bessere Luft
  • Platz für ein gutes Leben in der Stadt.

Eine aktuelle Studie kommt zur Erkenntnis: Ist die Infrastruktur fahrradfreundlich, setzen sich die Menschen auch bei Regen und schlechtem Wetter aufs Rad! Also brauchen wir gerade jetzt zum Herbst und Winter #MehrPlatzfürsRad!