Verkehr
22.05.2020

ADFC-Online-Petition “Pop-Up-Radwege in Hamburg jetzt!”

erstellt von Wiebke Hansen
adfc hh/Kay-Uwe Rosseburg

ADFC-Aktion Pop-up-Radweg An der Alster, 3.+4. Mai 2020

Unterzeichnet und teilt die Petition auf change.org und fordert eine Spur fürs Rad an mehrspurigen Straßen - Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende, um den Corona-Abstand einzuhalten.

Wir haben die Online-Petition "Pop-up-Radwege in Hamburg jetzt!" auf Change.org gestartet. Wir fordern mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auf Hamburgs Straßen! Bitte unterzeichnen und teilen.

#MehrPlatzFürMenschen #MehrPlatzFürsRad

Unsere Online-Petition „Pop-Up-Radwege in Hamburg jetzt!” richtet sich an Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und die künftigen Senator*innen für Verkehr, Gesundheit und Inneres. Konkret fordert die Petition, dass an mehrspurigen Straßen, wo viele Radfahrende unterwegs sind, die äußeren Autospuren als Radwege abgetrennt werden. Besonders dringender Handlungsbedarf besteht dabei für die Straßen An der Alster, auf der Reeperbahn und in der Wandsbeker Chaussee. 

Unterzeichne die Petition jetzt online und teile sie.

Mit eurer Unterstützung wird die Petition zu einem vollen Erfolg! Teilt sie mit einem persönlichen Post auf Facebook, Twitter, Instagram oder per e-Mail oder via Whatsapp mit Eurer Familie und Freunden! 

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Zum Hintergrund der Petition:

Berlin, Bogotá, Madrid, Boston – Metropolen weltweit richten sogenannte Pop-Up-Radwege ein. Sie geben Radfahrer*innen und Fußgänger*innen den Platz, der nötig ist, damit alle Menschen den geforderten Sicherheitsabstand während der Corona-Pandemie einhalten können. Pop-Up-Radwege sind einfach einzurichten, kostengünstig und sicher, wenn sie ordentlich abgetrennt werden. 

Mit der Ankündigung von SPD und Grünen, am Sandtorkai in der Hafen-City die Umwidmung einer Autospur zum Radweg testen zu wollen, greift die Politik das Thema erfreulicherweise auf. Rad- und Fußverkehr brauchen aber an viel mehr Straßen in Hamburg mehr Platz. Fußgänger*innen und Radfahrende drängen sich, während daneben mehrere Spuren von parkenden und fahrenden Autos belegt werden. Da viele Menschen derzeit das Fahrrad neu und wiederentdecken, bietet die Corona-Krise eine echte Chance, die Mobilitätswende in Hamburg zu beginnen und den Straßenraum und die Verkehrsflächen gerecht und klimafreundlich aufzuteilen. Niemand will noch mehr Autos in der Stadt – schaffen wir jetzt also die Voraussetzungen für die Mobilitätswende und locken wir mehr Menschen aufs Rad.

Bundesweiter Aktionstag für neue und mehr Radwege am 23. Mai

Am Samstag, den 23. Mai, findet zudem in mehr als 40 Städten ein bundesweiter Aktionstag für neue und mehr Radwege statt. In Hamburg beteiligen sich die Greenpeace-Gruppe Hamburg, Radentscheid Hamburg und der ADFC Hamburg daran und richten gemeinsam von 10 bis 18 Uhr einen etwa 200 Meter langen Pop-up-Radweg auf der rechten Fahrspur in östlicher Richtung im Neuen Kamp ein (vor der Rindermarkthalle).