Verkehr, Pressemitteilung
28.02.2020

Die Verkehrswende braucht eine starke, grün geführte Behörde!

erstellt von Dirk Lau
adfc hh/Frank Nocke

»Wenn die Parteien es ernst meinen mit Verkehrswende, Klimaschutz und Fahrradstadt, müssen sie jetzt für eine starke Behörde zur Neugestaltung des Verkehrs in Hamburg sorgen«

Am heutigen Freitag treffen sich SPD und Grüne zu ersten Sondierungsgesprächen. »Wenn die Parteien es ernst meinen mit Verkehrswende, Klimaschutz und Fahrradstadt, müssen sie jetzt für eine starke Behörde zur Neugestaltung des Verkehrs in Hamburg sorgen«, fordert Wiebke Hansen vom Fahrradclub.

In seinem Klimaplan habe sich der aktuelle Hamburger Senat hohe Ziele für die Verkehrswende gesetzt. Sowohl Rad- als auch öffentlicher Nahverkehr sollen danach bis zum Jahr 2030 jeweils auf einen Verkehrsanteil von bis zu 30 Prozent am Modal Split anwachsen (zurzeit erreicht das Fahrrad gerade einmal 15 Prozent). Gleichzeitig muss Hamburg den Autoverkehr in der Stadt um bis zu 64 Prozent senken, um die Pariser Klimaschutzzielen auch nur ansatzweise zu erfüllen.

»Für die überfällige Verkehrswende müssen die Bereiche Verkehrsplanung und Verkehrssicherheit, aber auch die Anordnung und Ausführung der Maßnahmen in einer Behörde zusammengeführt werden«, so Hansen. Jetzt sei die Gelegenheit, den Ressortzuschnitt des Senats den geänderten Bedingungen in Zeiten der Klimakrise anzupassen.

Hansen: »Eine starke Verkehrsbehörde, welche den dringend notwendigen klimafreundlichen Umbau der Stadt gemeinsam mit den Menschen vorantreibt, sollte von eine*r grünen Politiker*in geleitet werden, weil die Hamburger*innen bei den Grünen die größte Kompetenz im Bereich Verkehr und Klimaschutz sehen«.

Pressebild:

Titel: Radfahrende bei Demostart
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