Verkehr, ADFC
17.05.2018

Hunderte Radfahrer*innen beim Ride of Silence

erstellt von Johanna Drescher
adfc hh/Benjamin Harders

Über 600 Menschen aus ganz Hamburg gedachten beim gestrigen Ride of Silence den im Straßenverkehr getöteten Radfahrer*innen. Aktueller Hintergrund dieser stillen Trauerfahrt war der furchtbare Unfall am 7. Mai in Hamburg-Eimsbüttel, bei dem die 33-jährige Radfahrerin Saskia S. von einem abbiegenden Lkw-Fahrer getötet wurde.

Hamburgs Radfahrer*innen fordern die Stadt Hamburg auf, endlich mehr zum Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen zu unternehmen und die Unfallkreuzung Osterstaße/Eppendorfer Weg (und andere gefährliche Kreuzungen) so zu entschärfen, dass solche Unfälle nicht mehr passieren können. 

Bei mehreren sogenannten Die-ins während des Ride legten sich die Trauernden sichtlich bewegt samt ihrer Räder auf die Kreuzungen – überall dort, wo Radfahrer*innen bei Unfällen in den letzten Jahren ums Leben kamen. Zum Ride of Silence hatte der ADFC gemeinsam mit der Facebook-Gruppe "Hamburger Alltagsradler*innen".

Unsere konkreten Forderungen können Sie hier nachlesen.