Rund ums Rad
24.09.2020

Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein ist „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“

erstellt von Georg Sommer
Monika Rulfs

Im August 2020 bestand der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein die Prüfung zum „Fahrradfreundlichen Arbeitgeber“ in Silber, am 23. September übergab der ADFC das Zertifikat.

Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) das EU-weite Siegel „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Im August 2020 hat der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein diese Auszeichnung in Silber erhalten. Am 23. September übergab der ADFC Vorsitzende Georg Sommer das Zertifikat an Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer und Bastian Hagmeier vom Kirchenkreis.

In seiner Ansprache anlässlich der Verleihung sagte Georg Sommer, ADFC-Landesvorsitzender Hamburg: „Der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein fördert Nachhaltigkeit insgesamt – und besonders auch den Radverkehr – mit vielen verschiedenen Maßnahmen. Das bringt gleich mehrere Vorteile: Es stärkt die Mitarbeiterbindung sowie das Teamgefühl. Zugleich können Arbeitgeber dadurch auch beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten.“

Der Kirchenkreis möchte seine Mitarbeiter*innen mit verschiedenen Maßnahmen für das Radfahren begeistern, zum Beispiel mit der Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Für Radpendler*innen wurden sichere, trockene und barrierearme Abstellanlagen geschaffen, dazu eine Fahrradreparatur-Station mit Luftpumpe und gängigen Werkzeugen. Saisonale Fahrrad-Checks, Dienstradleasing sowie eine Dienstrad-Flotte mit E-Bikes ergänzen das Angebot. Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer, selbst regelmäßiger Fahrradfahrer, betont: „Für eine nachhaltige Mobilität ist uns wichtig, nicht nur technische Lösungen zu finden, sondern auch unser Mobilitätsverhalten zu verändern.“

Fahrradfreundliche Arbeitgeber, so der ADFC, tun nicht nur etwas für den Umweltschutz, sie fördern auch ihren eigenen Betrieb, sparen Ressourcen und setzen Finanzen sinnvoll ein. Radabstellanlagen sind günstiger und brauchen weniger Platz als PKW-Parkplätze. Die Kosten für Fahrrad-Förderung liegen niedriger als für eine Unterstützung der PKW- und ÖPNV-Nutzer. Und wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, verbucht im Durchschnitt ein Drittel weniger Krankheitstage sowie ein niedrigeres Infektionsrisiko. Viele gute Gründe also, dieses Engagement ins Auge zu fassen.

Mehr Informationen unter: www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de

Bild: Bei der Übergabe des ADFC-Zertifikats vor dem Haus der Kirche. Von links: Georg Sommer, Bastian Hagmaier, Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer. Foto: Monika Rulfs