Verkehr
11.05.2020

Konjunkturprogramme für Gemeinwohl und Klimaschutz nutzen

erstellt von Sabine Michaelis

ADFC fordert zusammen mit 19 Verbänden sozial-ökologische Wege aus der Corona-Krise in Hamburg

Der ADFC wendet sich mit insgesamt 19 Hamburger Verbänden und Organisationen an die rot-grünen Koalitionäre, damit die während der Corona-Krise in Aussicht gestellten öffentlichen Mittel in Milliardenhöhe gezielt für einen sozial-ökologischen Umbau von Gesellschaft und Wirtschaft genutzt werden.

Ein „Weiter so“ und „Zurück zu alten Missständen“ darf es nicht geben. Es gilt, die Stützungs– und Konjunkturprogramme sowohl für den Klimaschutz als auch für eine nachhaltigere Art des Wirtschaftens als auch für die Sozial- und Frauenpolitik konsequent zu nutzen. 

Für die Verkehrspolitik heißt das zum Beispiel, Radwege verstärkt auszubauen und milliardenschwere ÖPNV-Programme, die erst in Jahrzehnten wirksam werden, auf den Prüfstand zu stellen.

Die Organisationen fordern die Parteispitzen von SPD und Grünen auf, sich schon jetzt für einen Dialog zu öffnen. Dafür stehen etwa der ADFC, BUND Hamburg, Diakonie Hamburg, Landesfrauenrat, Mieter helfen Mietern, Sozialverband (SoVD) und das ZEWU der Handwerkskammer bereit.

Die Forderungen im Einzelnen findet ihr hier.