ADFC
03.10.2020

Landesversammlung

Von: Online-Redaktion
Publikum betrachtet Haushaltszahlen auf der Leinwand, Vorstandsmitglied referiert dazu [M] adfc hh/Ulf Dietze
In der ADFC-Geschäftsstelle

Einmal jährlich treffen sich die Mitglieder des Vereins zur Landesversammlung, wählen Delegierte und treffen wichtige Vereinsentscheidungen.

Alle zwei Jahre wählt die Versammlung außerdem den Vorstand. Die Einladung zur Versammlung veröffentlichen wir in der RadCity und auf dieser Seite.

Landesversammlung 2021

Den Termin und die Tagesordnung veröffentlichen wir frühzeitig an dieser Stelle.

Stimmrechtsübertragung

Wer nicht selbst an der Landesversammlung teilnehmen kann, hat die Möglichkeit das eigene Stimmrecht an eine andere Person zu übertragen. Laut Satzung darf eine Person aber höchstens zwei Stimmen abgeben - also nur für ein Mitglied mit abstimmen.

Die Stimmrechtsübertragung muss schriftlich zu Beginn der Landesversammlung vorgelegt werden. Du kannst dafür hier einen passenden Vordruck herunterladen.

 

 

Beschlüsse

Einige Beschlüsse zurückliegender Versammlungen.

»Kein Fahrrad den Faschisten« – Klare Kante gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung

Der ADFC Hamburg ist den Grundwerten Demokratie, Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit verpflichtet. Vor dem Hintergrund dieser Werte steht der Verein für gesellschaftlichen Zusammenhalt ein – gegen Diskriminierung jeder Art, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie gegen jegliche Form von politischem und religiösem Extremismus.

Mit unserer Arbeit für eine grundsätzlich jeder Person leicht zugängliche Mobilität fördern wir die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen und streben danach, Ausgrenzung zu überwinden. Wir beziehen uns dabei explizit auf Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Diskriminierung und Rassismus fängt in den Köpfen an. Es ist deshalb auch nicht akzeptabel, dass Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung ausgegrenzt werden, verachtende Witze erzählt werden oder in anderer Weise die Verletzung der Würde der Betroffenen in Kauf genommen wird. Wer im ADFC Hamburg haupt- oder ehrenamtlich mitarbeitet, verpflichtet sich zur Einhaltung dieser Ziele. Als Verein arbeiten wir mit jenen Personen und Gruppen zusammen, die sich ebenfalls diesen Grundsätzen verpflichtet fühlen.

Mit Gruppen, Parteien und Organisationen, die Menschen erkennbar aufgrund von Merkmalen wie Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat und Herkunft oder Behinderung ausgrenzen, abwerten und pauschal verurteilen, kooperiert der ADFC Hamburg nicht. Ihren menschenverachtenden Positionen und Zielen räumt der ADFC Hamburg in seinen Gremien und Medien keinen Platz ein. (Landesversammlung, 15.09.19)

Der ADFC Hamburg wirbt nicht aktiv für Reisen, in denen explizit Flugreisen angeboten werden,
vorausgesetzt bestehende Verträge werden dadurch nicht gebrochen. (Landesversammlung, 10.09.17)

Der ADFC muss sich sichtbarer für die Beseitigung der Bettelampeln einsetzen. Es ist eine Benachteiligung des nichtmotorisierten Verkehrsteinehmers. Nach offizeller Senatspolitik soll Hamburg eine »Fahrradstadt« werden. Also dem Fahrradverkehr bessere Fahrmöglichkeiten bieten! Bettelampeln sind hierfür schädlich! (Landesversammlung, 18.09.16)