ADFC
27.09.2019

Landesversammlung

Von: Online-Redaktion
Publikum betrachtet Haushaltszahlen auf der Leinwand, Vorstandsmitglied referiert dazu [M] adfc hh/Ulf Dietze
In der ADFC-Geschäftsstelle

Einmal jährlich treffen sich die Mitglieder des Vereins zur Landesversammlung, wählen Delegierte und treffen wichtige Vereinsentscheidungen.

Alle zwei Jahre wählt die Versammlung außerdem den Vorstand. Die Einladung zur Versammlung veröffentlichen wir in der RadCity und auf dieser Seite.

Beschlüsse

Einige Beschlüsse zurückliegender Versammlungen.

Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen, eine Satzungsänderungskommission einzuberufen. Diese Satzungsänderungskommission soll aus mindestens drei und maximal fünf Mittgliedern des ADFC Landesverbandes Hamburg bestehen. Zweck der Satzungsänderungskommission ist es, Vorschläge zur Anpassung der Landessatzung an die Bundessatzung vorzulegen. Sie kann auch weitere Satzungsänderungen vorschlagen. Diese Vorschläge werden der Landesmitgliederversammlung 2020 zur Abstimmung vorgelegt. Die Mitglieder der Satzungsänderungskommission sollen von der Landesversammlung 2019 gewählt werden. (Landesversammlung, 15.09.19)

»Kein Fahrrad den Faschisten« – Klare Kante gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung

Der ADFC Hamburg ist den Grundwerten Demokratie, Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit verpflichtet. Vor dem Hintergrund dieser Werte steht der Verein für gesellschaftlichen Zusammenhalt ein – gegen Diskriminierung jeder Art, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie gegen jegliche Form von politischem und religiösem Extremismus.

Mit unserer Arbeit für eine grundsätzlich jeder Person leicht zugängliche Mobilität fördern wir die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen und streben danach, Ausgrenzung zu überwinden. Wir beziehen uns dabei explizit auf Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Diskriminierung und Rassismus fängt in den Köpfen an. Es ist deshalb auch nicht akzeptabel, dass Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung ausgegrenzt werden, verachtende Witze erzählt werden oder in anderer Weise die Verletzung der Würde der Betroffenen in Kauf genommen wird. Wer im ADFC Hamburg haupt- oder ehrenamtlich mitarbeitet, verpflichtet sich zur Einhaltung dieser Ziele. Als Verein arbeiten wir mit jenen Personen und Gruppen zusammen, die sich ebenfalls diesen Grundsätzen verpflichtet fühlen.

Mit Gruppen, Parteien und Organisationen, die Menschen erkennbar aufgrund von Merkmalen wie Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat und Herkunft oder Behinderung ausgrenzen, abwerten und pauschal verurteilen, kooperiert der ADFC Hamburg nicht. Ihren menschenverachtenden Positionen und Zielen räumt der ADFC Hamburg in seinen Gremien und Medien keinen Platz ein. (Landesversammlung, 15.09.19)

Der ADFC Hamburg wirbt nicht aktiv für Reisen, in denen explizit Flugreisen angeboten werden,
vorausgesetzt bestehende Verträge werden dadurch nicht gebrochen. (Landesversammlung, 10.09.17)

Der ADFC muss sich sichtbarer für die Beseitigung der Bettelampeln einsetzen. Es ist eine Benachteiligung des nichtmotorisierten Verkehrsteinehmers. Nach offizeller Senatspolitik soll Hamburg eine »Fahrradstadt« werden. Also dem Fahrradverkehr bessere Fahrmöglichkeiten bieten! Bettelampeln sind hierfür schädlich! (Landesversammlung, 18.09.16)