Verkehr
28.09.2019

Aktuelle Forderungen

Von: Online-Redaktion/ud

Der ADFC setzt sich für ein fahrradfreundliches und damit lebenswerteres Hamburg ein. Das Rad ist das zeitgemäße, klimaschonende und lärmfreie Alltagsverkehrsmittel in der Stadt. Fahrradfahren ist Ausdruck eines modernen, intelligenten Mobilitätsverhaltens und zeugt zugleich von umweltpolitischem Bewusstsein.

Eine radverkehrsfreundliche Verkehrsumwelt leistet einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten, nachhaltigen und familienfreundlichen Stadt.

 

Vision Zero

Der ADFC fordert Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften und eine Verkehrssicherheitsarbeit, die sich verbindlich an der Vision Zero, keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr, orientiert und dies als oberste Prämisse in die Straßenverkehrsordnung (StVO) aufnimmt.

Mehr Platz fürs Rad

adfc hh/Ulf Dietze

Fahrradstraßen, Tempo 30 oder Radfahrstreifen auf der Fahrbahn müssen zu Regellösungen werden, Radwege dürfen nur die gut begründete Ausnahme sein. Straßenbegleitende gemeinsame Geh- und Radwege lehnen wir ab.

ADFC-Position Radfahrstreifen und Schutzstreifen

FAQ Radfahrstreifen und Schutzstreifen

Kauft Radfahrstreifen – Wo das Geld hinmuss

»Vorfahrt« fürs Rad

adfc hh/Stefan Warda

Steigerung des Radverkehrsanteils in Hamburg auf mindestens 25 Prozent bis 2020 durch den zügigen und konsequenten Umbau Hamburgs zur »Fahrradstadt«, die von SPD und Grünen als Koalitionsziel festgelegt wurde. Das bedeutet, den Radverkehr bei allen Planungen und Straßenbaumaßnahmen Vorrang einzuräumen, den Autoverkehr in Hamburg weniger attraktiv zu machen und die Hamburgerinnen und Hamburger durch ein sehr gutes Angebot zum Umstieg aufs Rad zu motivieren.

Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht

adfc hh/Ulf Dietze

Der Radverkehr gehört in der Regel auf die Fahrbahn sagen Straßenverkehrs-Ordnung und Rechtsprechung. Benutzungspflichten, die die rechtlichen Anforderungen nicht erfüllen, sind also umgehend aufzuheben. Der ADFC spricht sich für die vollständige Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht für alle Typen von Radverkehrsanlagen innerorts aus.

Hintergrund

Velorouten ausbauen

drei Veloroutenwegweiser an einem Mast, untergehängt sind kleine Schilder mit Routennummern adfc hh/Ulf Dietze

Das geplante Veloroutennetz muss zügig mit hohen Standards ausgebaut werden. Eine Einstufung als »fertig ausgebaut« für Streckenabschnitte, die weit entfernt sind von Mindestanforderungen an Velorouten, kann der ADFC nicht akzeptieren.

ADFC-Position Velorouten

mehr Tempo 30

ADFC Hamburg

Mehr Straßenabschnitte und Gebiete benötigen Tempo 30 als zulässige Höchstgeschwindigkeit. Lärm, Luftschadstoffe und Verkehrssicherheit sind wesentliche Gründe. Der ADFC spricht sich für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften aus.

Kampagne »Läuft!« - sicher, leise, sauber, schnell. Danke, Tempo 30!

Ampeln

Grünes Fahrradsignal und startende Radfahrer adfc hh/Ulf Dietze

Radfahrende benötigen Ampelschaltungen, die sie nicht ausbremsen. Also müssen die Bettelampeln weg. Und wir sind gegen das künstliche Verkürzen von Grünzeit für Fuß- und Radverkehr mit dem Zweck, dem Autoverkehr noch mehr »Extrasekunden« zu geben.

ADFC-Position Ampeln

Info: Welche Ampel gilt für den Radverkehr

Personal für den Radverkehr

Hamburger Rathaus adfc hh/Ulf Dietze

In allen Ämtern und Behörden der Stadt, die mit Verkehrsplanung und -steuerung zu tun haben, müssen Radverkehrssachverständige an den Entscheidungsprozessen beteiligt sein. Dem Radverkehr attraktive, komfortable und sichere Verbindungen zu schaffen, muss fester Bestandteil der Planungskultur werden.

Umweltverbund stärken

Leute schieben ihre Fahrräder entlang des S-Bahnsteigs adfc hh/Ulf Dietze

Der Umweltverbund aus Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr erweitert das Potenzial des Radverkehrs. Notwendig ist die Aufhebung der Sperrzeiten und eine unproblematischere Mitnahme von Fahrrädern in den öffentlichen Verkehrsmitteln – auch im Bus.

Wir unterstützen das B+R-Entwicklungskonzept, in dessen Rahmen die Schnellbahn-Haltestellen mit hochwertigen Abstellanlagen ausgebaut werden.

Fahrradparken verbessern

Fahrräder an Fahrradbügeln adfd hh/Ulf Dietze

Radfahrer*innen benötigen für ihre hochwertigen Verkehrsmittel diebstahlsichere Abstellanlagen an allen öffentlichen Gebäuden, wie z. B. Schulen, Kitas, Bücherhallen, Kundenzentren und Polizeiwachen. Auch in der Nähe von Geschäften und in Wohngebieten sind dezentral platzierte Fahrradbügel notwendig.

B+R-Entwicklungskonzept

Themenbereich Fahrradparken