28.08.2018

FAQ Radfahrstreifen

Von: Online-Redaktion

Radfahrstreifen und Schutzstreifen gibt es seit einigen Jahren zunehmend auch in Hamburg. Wir beantworten dir hier häufig gestellte Fragen zu Sinn und Gebrauch dieses Planungsinstruments.

Warum gilt der Radfahrstreifen als sicherer als der klassische Radweg?

Für eine Bewertung der Sicherheit darf man den Radweg nicht nur auf der Strecke betrachten. Zu einer Radverkehrsanlage »Radweg« gehören zwingend auch die Kreuzungen und Einmündungen. Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass Radwege im Bereich von Knotenpunkten bezüglich der Verkehrssicherheit deutlich schlechter abschneiden, als Führungsformen auf der Fahrbahn. Spätestens die Studie »Unfallrisiko und Regelakzeptanz von Fahrradfahrern« (von der Bundesanstalt für Straßenwesen, 2009) zeigte dann, dass auch auf der Strecke der Radweg keinerlei Vorteil gegenüber der Fahrbahn hat.

Es gibt schon seit Langem die Erkenntnis, dass Radfahrer*innen sich auf Radwegen subjektiv sicherer fühlen, als sie es objektiv sind. Umgekehrt verhält es sich mit gefühlter Sicherheit und objektiver Sicherheit bei vielen Radfahrenden auf Radfahrstreifen. Radfahrende sind sich auf dem Radfahrstreifen der Gefahren des Straßenverkehrs ständig bewusst. Auf dem Radweg hingegen nicht. Mit den objektiven Gefahren auf beiden Führungsformen hat das aber nichts zu tun.

Es erstaunt uns oft, wie kritisch teilweise über die potenziellen Gefahren von Radfahrstreifen oder des Fahrbahnfahrens gesprochen wird, während die jede Woche passierenden tatsächlichen Unfälle im Zuge von Radwegen bei der Positionsfindung ausgeblendet werden.

Warum sind an Engstellen die Schutzstreifen unterbrochen?

Wer eine Radfahrer*in überholt, muss ausreichend Sicherheitsabstand einhalten, mindestens 1,5 m. Das gilt auch dann, wenn die Fahrrad fahrende Person auf einem Radfahrstreifen oder Schutzstreifen unterwegs ist.

Durch Mittelinseln oder Abbiegespuren wird die Fahrbahn manchmal deutlich eingeengt. Da in Engstellen der Überholabstand zwischen Auto und Fahrrad nicht eingehalten werden kann, sollen aus Sicherheitsgründen die Verkehrsteilnehmer*innen dort nicht nebeneinander sondern hintereinander fahren. Um das zu verdeutlichen, endet der Schutzstreifen vor der Engstelle und wird dahinter fortgesetzt. Der/die Radfahrende soll hier nicht am rechten Rand bleiben sondern sich mehr zur Mitte hin einordnen. Wer ein Auto fährt, darf im Bereich der Engstelle nicht überholen.

Warum ist an der Bushaltestelle der Radfahrstreifen unterbrochen?

Um Sicherheit und Komfort der ein- und aussteigenden Fahrgäste zu erhöhen und den Busverkehr zu beschleunigen, liegen Bushaltestellen heute am Fahrbahnrand. Radfahrer*innen fahren auf Radfahrstreifen oder Schutzstreifen im rechten Bereich der Fahrbahn. Auch im Bereich der Bushaltestelle fahren sie am rechten Fahrbahnrand, sofern kein Bus dort steht. Wenn ein Bus an der Haltestelle steht, darf der Radfahrende links daran vorbeifahren (besondere Regeln gelten, wenn der Warnblinker eingeschaltet ist).

Ausnahmen sind hier einstreifige Fahrbahnen, die nach links mit Verkehrsinsel, schraffierter Fläche oder durchgezogener Linie begrenzt sind: Hier müssen alle hinter dem Bus warten.

Der Gehweg ist doch breit genug. Warum soll ich auf dem Radfahrstreifen fahren?

Radfahrer*innen werden von Autofahrer*innen auf den herkömmlichen Radwegen schlecht gesehen, weil Radfahrer*innen dort versteckt hinter parkenden Autos und Bäumen fahren. Weil sie abseits der Fahrbahn kaum zu sehen sind, haben viele Autofahrer*innen die Radfahrenden auch beim Abbiegen nicht im Blick. Das gilt für Radfahrende auf dem Gehweg genauso.

Wichtig für die Sicherheit im Verkehr sind aber Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmer*innen. An Einfahrten und Kreuzungen passieren Unfälle, weil Autofahrer*innen nicht mit Radfahrer*innen rechnen oder sie nicht sehen.

Schon 1997 schaffte aus demselben Grund der Gesetzgeber die generelle Radwegebenutzungspflicht ab: Die war als gefährlicher Irrtum erkannt worden.

Der Regelfall nach der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist das Radfahren auf der Fahrbahn. Auf Gehwegen kann das Radfahren nur als Ausnahme zugelassen werden. Das Radfahren ist dort aber gefährlicher und Fußgänger*innen werden gestört. Die Radfahrer*in muss bei der Beschilderung »Gehweg/Radfahrer frei« deshalb Schrittgeschwindigkeit fahren.

Fußgänger*innen leiden als »schwächste« Verkehrsteilnehmer*innen unter Radfahrenden, die auf dem Gehweg fahren. Die Gehwege genügten in vielen Straßen nicht den heutigen Ansprüchen. Häufig ist kein Platz für die Begegnung von einem Kinderwagen und einem Rollator. Auch sollte der Gehweg so breit sein, dass man mit seinen Kindern nebeneinander gehen kann statt im Gänsemarsch.

Straßen, in denen bereits Radfahrstreifen eingerichtet sind, zeigen, dass die Aufenthaltsqualität deutlich steigt, da in den Nebenflächen auf dem nun breiteren Gehweg wieder städtisches Leben stattfinden kann.

Was unterscheidet den Schutzstreifen vom Radfahrstreifen?

Schutzstreifen

Radfahrstreifen haben eine durchgezogene Linie und sind rein rechtlich betrachtet kein Teil der Fahrbahn. Autofahrer*innen dürfen nicht darauf fahren oder halten. Radfahrstreifen werden dort markiert, wo der Platz ausreicht. Bei engeren Platzverhältnissen kann ein Schutzstreifen markiert werden.

Schutzstreifen sind Teil der Fahrbahn und haben eine gestrichelte Linie – sie dürfen von Autofahrenden auch mal mitbenutzt werden, wenn die Straße so eng ist, dass sich große Fahrzeuge sonst nicht begegnen können. Sie dürfen dabei keine Radfahrer*in behindern oder gefährden. Auf Schutzstreifen dürfen Autofahrer*innen kurz halten.

Worauf sollte ich als Autofahrer*in achten?

Fahren nach den Verkehrsregeln, rücksichtsvoll und vorausschauend. Sei froh über jede Person, die Rad fährt und damit den Stadtverkehr entlastet, den Lärm reduziert und Abgase vermeidet.

Das musst du außerdem beachten, um unfallfrei zu fahren: 

  • Überholabstand mindestens 1,5 m (für Lkw gilt: mind. 2 m). Dieser Abstand ist auch dann einzuhalten, wenn wenn die Kfz-Führer*in eine Radfahrer*in überholt, die auf einem Schutzstreifen oder Radfahrstreifen fährt.
  • vor und in Engstellen Radfahrende nicht überholen
  • im Kreisverkehr niemals Radfahrende überholen und nicht über den mittleren gepflasterten Bereich im Zentrum des Kreises fahren (letzteres ist nur mit dem LKW erlaubt)
  • Versuche niemals, Radfahrende mit dem Auto (durch hupen, schneiden usw.) zu »erziehen«. Du könntest einen Menschen schwer verletzen. Nötigung ist ein Straftatbestand.
  • Achte vor dem Öffnen der Türen auf Radfahrer*innen und bitte auch Mitfahrer*innen, dies zu tun.
  • Radfahrstreifen und Schutzstreifen können nur richtig funktionieren, wenn geparkte Autos mit ausreichendem Abstand zu diesen Streifen abgestellt sind. Entweder gibt es zwei parallele Markierungsstriche zwischen Stellplatz und Radfahrstreifen, um den Mindestabstand anzuzeigen oder es gibt eine weiße Linie und als zweite Abstandsmarkierung den Bordstein. Mindestens die so angezeigten Abstände sind einzuhalten. – Nachtrag: Leider halten sich so viele Autofahrer*innen nicht an die Verkehrsregeln, dass neuere Planungen keinen Sicherheitsabstand mehr markieren, da sie ohnehin nicht eingehalten werden. Wie parkt der rücksichtsvolle Mensch auf einem Stellplatz neben Radfahrstreifen? So weit rechts im Stellplatz, wie es geht ;-)

Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

Fahre nach den Verkehrsregeln, rücksichtsvoll und vorausschauend. Letztlich geht es auch um deine Sicherheit. 

  • Fahre selbstbewusst, bleibe dabei aber vorsichtig.
  • Mach den Schulterblick, bevor du mit dem Abbiegen beginnst.
  • Zeige Fahrtrichtungsänderungen rechtzeitig an.
  • Suche Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmer*innen.
  • Halte Abstand – auch Seitenabstand zu parkenden Fahrzeugen. Wenn Autos auf oder zu dicht am Radstreifen stehen, kannst du diesen nicht sicher benutzen. Fahre dann lieber etwas nach links in den Kfz-Fahrstreifen hinein, um in jedem Fall den Abstand zu den geparkten Autos beibehalten zu können.
  • Wenn Pkw- und Lkw-Fahrer*innen mit ihrem Fahrzeug abbiegen, sind sie für Radfahrer*innen am gefährlichsten. Sei dort besonders aufmerksam, fahre nicht rechts an Lkw oder Kleintransportern, die an der Ampel warten, entlang. Die Fahrer*innen nehmen dich oft nicht ausreichen wahr – obwohl sie es müssten. Bedenke auch die Schleppkurve, die ein Lkw beim Abbiegen hat.
  • Fahre immer in Fahrtrichtung auf der rechten Seite aber mit ausreichend Abstand zu geparkten Autos.

Weitere Hinweise gibt es hier:

Radfahren auf der »Fuhle«

Tipps für dich

Radfahrstreifen und Velorouten (7/2017)

Machen Autofahrer*innen die Radfahrstreifen durch Fehlverhalten unbrauchbar?

Die Polizei ist dafür zuständig, gegen verkehrswidriges Verhalten vorzugehen. Solltest du die Erfahrung machen, an bestimmten Stellen, immer zu knapp überholt zu werden, kann es - je nach Situation - auch helfen, weiter links zu fahren, so dass ein Überholen offensichtlich in dieser Fahrspur an dieser Stelle nicht möglich ist.

Auf eine sicherere und komfortablere Lösung für den Radverkehr zu verzichten, weil man vor dem Fehlverhalten einiger Autofahrer*innen schon von vornherein kapituliert, wäre das falsche Vorgehen. Dann würde es überall bei schlechten Lösungen bleiben. Die Akzeptanz von Radfahrstreifen wächst mit deren wachsender Zahl und bei Zunahme des Radverkehrs.

Das Problem des Falschparkens auf Radfahrstreifen und Schutzstreifen ist bekannt. In Hamburg bekommen die örltichen Polizeikommissariate mittlerweile Unterstützung durch den LSBG, um eine bessere Kontrolle zu gewährleisten. Du kannst Falschparker*innen auch selbst anzeigen.

Ich finde die Streifen gut aber sind sie nicht für meine Kinder zu gefährlich?

Auf Radwegen in den Nebenflächen einer Straße sind Kinder nicht weniger gefährdet als Erwachsene. Sie werden hinter den geparkten Autos sogar noch schlechter gesehen. Und Kinder können sich selbst noch nicht so gut in die Sicht hineindenken, die eine Autofahrer*in hat. Radverkehrsanlagen werden vor allem dadurch sicher, dass gute Sichtbeziehungen hergestellt werden. Dies ist auch das wichtigste Kriterium, um Kinder sicher Rad fahren zu lassen.

Kindern solltest du auch einen Spurwechsel beibringen, damit sie sich an eine selbstbewusste, vorausschauende Fahrweise auf der Fahrbahn gewöhnen und von Falschparker*innen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wichtig für die eigene Sicherheit ist außerdem, rund 1 m Seitenabstand zu geparkten Autos einzuhalten, um nicht durch eine plötzlich geöffnete Tür in Gefahr zu geraten.

 

Kinder

Wo fahren Kinder und Erwachsene?

  • Kinder unter 8 Jahren müssen auf dem Gehweg oder einem baulich von der Fahrbahn getrennten Radweg fahren. Fahrbahn, Radfahr- und Schutzstreifen dürfen sie nicht benutzen.
  • Beim Fahren auf dem Gehweg darf eine mindestens 16 Jahre alte Aufsichtsperson das Kind begleiten. Auf Fußgänger müssen beide besonders Rücksicht nehmen. (Erläuterung von ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn 9/18: Auf Gehwegen gibt es keine Fahrtrichtung. Die dort zugelassenen Kinder dürfen in beiden Richtungen fahren, die Begleitung ebenfalls. Den Problemen, die dadurch an Einmündungen entstehen können, will der Gesetzgeber dadurch begegnen, dass beide absteigen müssen, um die einmündende Straße zu überqueren.)
  • Kinder im Alter von 8 und 9 Jahren dürfen den Gehweg oder den Radweg/Radfahrstreifen/Schutzstreifen benutzen. Dort, wo es Erwachsene dürfen, dürfen sie auch auf der Fahrbahn fahren.
  • Für Kinder ab dem 10. Geburtstag gelten die selben Regeln wie für Erwachsene. 

(Stand: Dezember 2016)

Warum ist im Kreisverkehr kein Radfahrstreifen?

Innerhalb von Kreisverkehrsplätzen sind Schutzstreifen und Radfahrstreifen nicht erlaubt. Man muss nämlich vermeiden, dass die Radfahrer*in in den toten Winkel von Fahrzeuglenker*innen gerät, die aus dem Kreisverkehr herausfahren. Also geht es darum, dass Auto- und Radfahrer*in hintereinander in den Kreis hineinfahren. Auch im Kreis bleiben sie hintereinander.

Kleine, einstreifige Kreisverkehrsplätze bieten auch für den Radverkehr viele Vorteile im Vergleich zu einer Ampelkreuzung. Wenn kein Auto im Kreis ist, kann man ohne anzuhalten hindurchfahren. Da keine Grünphase zu erreichen ist, entfällt auch die Motivation für Autofahrer*innen, vor dem Knotenpunkt zu rasen.

Warum soll ich Radwege nicht in Gegenrichtung benutzen?

Grundsätzlich gilt auch für Radfahrer*innen das Rechtsfahrgebot. Besonders an Einmündungen und Kreuzungen rechnen Autofahrer*innen nicht mit Radfahrenden aus der falschen Richtung. Daher ist die Benutzung linker Radwege um ein Vielfaches gefährlicher, als das Fahren auf der rechten Fahrbahnseite. Die vorhandenen Radverkehrsanlagen sind nicht für die Nutzung in zwei Richtungen ausgelegt, richtig Fahrende geraten in Schwierigkeiten, wenn Geisterradler*innen entgegen kommen. Diese gefährden also nicht nur sich, sondern auch andere. In seltenen Fällen sind Radwege für die Nutzung in beiden Richtungen ausgeschildert. Nur dann darfst du auf der linken Seite fahren.

Warum fahren an Kreuzungen Autofahrer*innen rechts neben mir auf einer Abbiegerspur?

Zur Vermeidung der unübersichtlichen Fahrbeziehungen beim Rechtsabbiegen werden moderne Kreuzungen so geplant, dass Abbieger schon vor der Kreuzung auf eine Abbiegerspur rechts des Geradeaus-Radfahrstreifens wechseln. Als Radfahrer*in musst du bei der Geradeausfahrt im eigentlichen Knoten nicht mehr fürchten, von Abbiegenden übersehen zu werden, da für alle schon vor der Kreuzung ersichtlich ist, wer wo hinfahren wird.

Wie biegt die Radfahrer*in nach Links ab?

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Indirektes Abbiegen. Dazu fährst du zunächst geradeaus über die Kreuzung und wartest dort, bis der Querverkehr vorbei ist. Von dieser Ecke aus fährst du dann über die andere Fahrbahn. Der Wartebereich zum indirekten Abbiegen ist bei zahlreichen Kreuzungen auf der Fahrbahn markiert.

Zum Linksabbiegen und zur Frage, welche Ampel gerade für die Radfahrende gilt, informiert unsere Themenseite.

Warum gibt es in manchen Einbahnstraßen einen Radfahrstreifen und in anderen nicht?

Einbahnstraßen mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h sind in Hamburg meist für die Radfahrt in beiden Richtungen freigegeben. Radfahrer*innen fahren dort im Mischverkehr. Das betrifft mehrere hundert Einbahnstraßen.

Gilt in einer Einbahnstraße nicht als Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, gibt es in seltenen Fällen einen Radfahrstreifen. Radfahrer*innen fahren dann z. B. in der Einbahnstraßenrichtung auf der rechten Fahrbahnseite im Mischverkehr und entgegen der Einbahnstraßenrichtung auf einem Radfahrstreifen. Ein Beispiel ist die Hufnerstraße in Barmbek, die zeigt, dass man auf diese Weise auch mehrstreifige Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrende öffnen kann. Piktogramme und Pfeile verdeutlichen, in welcher Richtung der Streifen zu benutzen ist. Grundsätzlich gilt auch in Einbahnstraßen das Rechtsfahrgebot.

Warum werden nicht stattdessen alte Radwege saniert?

Die Radwege befinden sich häufig in einem nicht verkehrssicheren Zustand oder gelten aufgrund ihrer Lage und Linienführung als nicht sicher. In den Nebenflächen reicht der Platz häufig nicht aus, um Geh- und Radwege nach dem Stand der Technik herzustellen. Es gibt auch berechtigte Ansprüche von Fußgänger*innen nach ausreichend Platz.

Davon abgesehen war Hamburg noch nie in der Lage, seine vielen Kilometer alter Radwege in einem halbwegs verkehrssicheren Zustand zu erhalten.

Wenn jetzt eine Straße »grundinstandgesetzt« wird, erneuern Planer*innen, Politik und Bauausführende auch Gehwege sowie Radverkehrsflächen und Autoparkplätze und »ordnen« diese nach den aktuellen Planungsvorgaben neu.