Verkehr

Velorouten Online-Diskussion

Von: Online-Redaktion

Diskutieren Sie mit uns Ihre Meinungen und Beobachtungen rund um das Thema Velorouten.


S. Hartmann, 10.09.2017: Am 4. September gab es im Verkehrsausschuss in Altona den Bericht zum Stand der Veloroutenplanung. Zum Nachlesen sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/vo020.asp Meine großen Kritikpunkte: Zeitlich ist die VR1 nicht bis zum Ende der Legislaturperiode umzusetzen und dadurch, dass der Senat keine Qualitätsstandards für die VR festgelegt hat, wird das ganze ein ungenügendes Flickwerk bleiben. Leider wird hier eine Riesenchance vertan.....


O. Tautz, 21.07.2017: Ich befahre täglich die Veloroute 8 (Horner Weg). Dort wird aktuell der Horner Weg zwischen Horner Rennbahn und Caspar-Voght-Straße zu einer Fahrradstraße umgebaut. Der Umbau soll bis Ende 2017 andauern. Die Straße war bislang in keinem guten Zustand, viele Schlaglöcher und Längsrillen. Ein großes Problem sind die vielen Autos vor der Wichernschule (sowohl morgens als auch nachmittags). Es wird wild geparkt, eng und gefährlich überholt und zu schnell gefahren. Ein sicherer Schulweg wäre bzw ist das bislang nicht. Ich hoffe daher nach dem Umbau zur Fahrradstraße auf eine verbesserte Verkehrs-Situation für die Radfahrer. Es muss auf jeden Fall nach dem Umbau zur Fahrradstraße anfangs mehr durch die Polizei kontrolliert werden. Im Anschluss an den Umbau der Fahrradstraße soll es Anfang 2018 sogar eine eigene "Radführung" über die Kreuzung Horner Rennbahn zu Washingtonallee geben... (lt. Auskunft der Behörde).


Ulrike, 20.07.2017: 

Bitte berücksichtigen Sie bei allen Routen den zunehmenden Verkehr mit mehrspurigen Rädern (Lastenräder, Tandems, Anhänger). Da ist schnell 1 m Spurbreite errreicht. Konkret: Auf der Route 10 südlich der Cuxhavener Str. ist begegnen mit Meterspur auf dem Radweg Unmöglich.


Hermann Siegert, 24.06.2017: Veloroute 6 Volksdorf – Rathausmarkt.

Hier bin ich aufgewachsen und einer meiner Brüder wohnt im Elternhaus am Saselheider Weg: Saselheider Straße verkehrsberuhigt aber an Einmündung Beim Farenland (Ring 3) gefährlich: Pkw fahren zu schnell ein und keine Bodenschwellen oder ähnliches; Beim Farenland: kaum überwindbar; auch an Sonn- und Feiertagen. Dauerstau oder deutlich höheres Tempo als 50 km/h. Notwenig wären drei Ampelanlagen in den drei Richtungen, aber keine Bettelampel, ansonsten besteht Lebensgefahr;

De Beern, Saselheider Weg: komplett verstopft während der Hauptverkehrszeiten durch Eltern, die ihre Kinder in die Kita und Schulen bringen. Straße ist schmal und es gibt keine Ausweichräume. Für Fahrradfahrer kein Durchkommen. Anwohner fahren durch den Berner Wald (ungeeignet für Fahrradrouten u.a. wegen Hundehaltern, Waldkindergarten und Waldwege müßten geteert werden);

Überwinden der Berner Allee in Richtung An der Berner Au: trotz vorhandener Fußgängerampel, die erst angefahren, dann angebettelt und dann wieder in Gegenrichtung verlassen werden muß, also von Radfahrern nicht benutzt wird, dasselbe Problem wie Beim Farenland: die Straße ist kaum überquerbar.

Fazit: Routenführung ist lebensgefährlich und gänzlich ungeeignet für eine Veloroute. Niemand wird diese Route nutzen bzw. nutzen können. Es sei denn, es würden mehrere Zehntausend Euro für zwei große Ampelanlagen, für das Aspahaltieren von Rasenflächen in der Straße Saselheider Weg ausgegeben. Das wäre ein Fall für den Hamburger Rechnungshof. Die Veloroute 6 gehört auf die Farmsener Landstraße und den Berner Herrweg und die Walddörfer Straße, alles andere ist gefährlicher Unsinn.


Vielradlerin, 06.06.2017: Der ADFC sollte doch einmal gemeinsam mit den zuständigen Hamburger Politikern "über den Tellerrand schauen" und sich an den Niederlanden und Dänemark orientieren - da kann man sehen, wie gut Radwege/Velo-Routen funktionieren können! Kirsten Pfaue hat sich mit dem Radweg neben der Alster ein sinnfreies Denkmal gesetzt..... für viel Geld, das die Stadt besser in den Ausbau von vorhandenen Radwegen und die Schaffung neuer Radwege hätte ausgeben sollen!


Lutz Winkler, 03.06.2017: Ich kann dieses Getöse um die "Fahrradstadt Hamburg" nicht mehr nachvollziehen. Schultergeklopfe der Senatoren im Rathaus mit Selbstbeweihräucherung. Die Wirklichkeit sieht so aus: Hauptverkehrsachse mit benutzungspflichtigen Radwegen. DieRadwege, wie auf dem Ring 3, eigentlich unbefahrbar. Eine defekte Straßendecke wir zügig instandgesetzt, der Radweg nie. Außer eine Kreuzung wird umgebaut. Dann wird 50m vor und hinter der Kreuzung eine zünftige Radwegführung gebaut. Die Radwege davor und danach verbleiben im erbarmungswürdigen Zustand. "Fahrradstadt Hamburg", selten so gelacht und getrauert. Ich fahre weiter mit dem Rad.


Wolfram Garten, 30.05.2017:  Am Sonntag bin ich den Ring 3 von Poppenbüttel bis Kronstiegtunnel gefahren und war entsetzt, in welchem Zustand zu einem großen Teil dort die Radwege sind. Zu schmal, holperig, aberwitzige Führung, zugewachsen, teilweise total verdreckt und in schlechtem Zustand. Es macht überhaupt keinen Spaß, dort zu fahren. Kein Wunder, daß dort nicht mehr Fahrradfahrer/innen unterwegs sind. Als "Veloroute" kann man das nicht bezeichnen... Gibt es eigentlich Kehrmaschinen für Radwege?


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