Radtourismus in Deutschland fördern, denn die Reisebeschränkungen werden zuerst im Inland gelockert.

Radtourismus in Deutschland fördern, denn die Reisebeschränkungen werden zuerst im Inland gelockert. © ADFC/Marcus Gloger

Förderung des Fahrradtourismus in Deutschland

 

Der Tourismus leidet in der Pandemie. Reisewarnungen werden an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasst. Es ist weiter anzunehmen, dass der Urlaub zuerst im Inland starten wird. Der ADFC hat dazu Empfehlungen für Touristiker*innen.

 

Reisewarnungen werden an das Infektionsgeschehen angepasst und auf der Internetseite des Auswärtigen Amts veröffentlicht. Wenn Urlaube möglich sind, finden sie meist im Inland statt. Auch mit schrittweisen Öffnungen wird kein sofortiger Rückgang zum gewohnten Geschäft einhergehen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die neuen Rahmenbedingungen eine längerfristige Begleitung sein werden. 

Daraus ergeben sich einerseits Chancen für den Deutschland-Tourismus, aber auch neue Herausforderungen durch zusätzliche Besucherströme und verstärktes Aufkommen von Tourist*innen an den Hotspots. Es braucht daher neben einer sinnvollen Besucherlenkung vor Ort eine Verteilung des Inlandstourismus in die Fläche.

Fahrradtourismus hat viele Vorteile

Der Fahrradtourismus ist dafür besonders geeignet, denn der Urlaub mit den Rad ist individuell und kurzfristig planbar. Er  kann direkt vor der Haustür in nahezu allen Regionen Deutschlands starten und den jeweiligen Vorgaben oder Rahmenbedingungen (Reiseroute, Urlaubsradius und Zwischenstopps) angepasst werden. Diese Vorteile machen diese Urlaubsform noch attraktiver, auch für neue Zielgruppen wie Familien mit Kindern.

Deutschland hat über 250 Radfernwege und eine Vielzahl regionaler und lokaler Radrouten. Rund die Hälfte der Radfernwege ist infrastrukturell sehr gut entwickelt. Die Qualität der restlichen Routen ist sehr heterogen. Die bekannten Top-Produkte wie Weser-, Elbe-, Donauradweg etc. allein reichen nicht aus, um die gewünschten Kapazitäten in der Feriensaison 2020 und in den Folgejahren zur Verfügung zu stellen. Damit der Radtourismus sein volles Potenzial für die Besucherlenkung und Flächenverteilung entfalten kann, braucht es:

  • schnelle Verbesserungen von weniger gut entwickelten Produkten und Unterkünften (zur Kapazitätssteigerung)
  • Bewerbung vergleichsweise unbekannter und unterschätzter Radreiseziele

Viele Routenbetreibende und Destinationen haben gute Ideen für attraktive touristische Radrouten. Diese Radwege „in Arbeit“ gilt es jetzt soweit zu vervollständigen, das sie in diesem und den folgenden Jahren zur Verfügung stehen.

Unbekanntes und Tagestouren stärken

Gleiches gilt für bisher unbekannte und unterschätzte radtouristische Produkte. Auch dort muss eine Ausstattung mit verkehrlicher und touristischer Infrastruktur schnell vorangetrieben werden.

Der Fokus sollte dabei neben den Radfernwegen auf den Radregionen liegen, die touristische Radnetze mit Tagestouren und Begleitinfrastruktur entwickeln. Sie sprechen besondere Menschen an, die erste Erfahrungen mit einem Radurlaub machen möchte, aber auch Familien und die einheimische Bevölkerung zwecks Naherholung an.

Die Tipps und Handlungsempfehlung des ADFC finden Sie in der blauen Servicebox zum Herunterladen.

 

alle Themen anzeigen

Werde ADFC-Mitglied!

Unterstütze den ADFC und die Rad-Lobby, werde Mitglied und nutze exklusive Vorteile!

  • exklusive deutschlandweite Pannenhilfe
  • exklusives Mitgliedermagazin als E-Paper
  • Rechtsschutz und Haftpflichtversicherung
  • Beratung zu rechtlichen Fragen
  • Vorteile bei vielen Kooperationspartnern
  • und vieles mehr

Dein Mitgliedsbeitrag macht den ADFC stark!

Zum Beitrittsformular
https://hamburg.adfc.de/artikel/foerderung-des-fahrradtourismus-in-deutschland

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Wie erreiche ich den ADFC Hamburg?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Hamburg e.V.
    Koppel 34-36
    20099 Hamburg

    Telefon: +49 40 39 39 33
    Fax: +49 40 3 90 39 55
    E-Mail: kontakt [at] hamburg.adfc.de

     

    Erreichbarkeit
    Die Geschäftsstelle ist an Werktagen grundsätzlich telefonisch erreichbar. Anrufe können jedoch nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

    weiterlesen

  • Wie kann ich den Newsletter abonnieren?

    Der kostenlose Newsletter des ADFC Hamburg informiert ein bis drei Mal im Monat über Neuigkeiten zum Radfahren in Hamburg und über die Arbeit des ADFC.

    Hier geht's zur Anmeldung
    Du kannst dich jederzeit über einen Link im Newsletter wieder davon abmelden.

  • Wo kläre ich meine Fragen zur Mitgliedschaft?

    Für Änderungen zur Mitgliedschaft stellen wir verschiedene Formulare bereit, mit denen du z.B. eine neue Anschrift ganz einfach mitteilen kannst. Du benötigest lediglich deine Mitgliedsnummer.

    Mitglied werden kannst du hier.

    Bei Fragen zur Mitgliedschaft hilft dir unser zentraler Mitgliederservice in Bremen gerne weiter: +49 421 34 62 923.

    Eine Übersicht zu unseren Mitgliedervorteilen findest du hier.

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

Ich möchte dabei sein!

Bleiben Sie in Kontakt