Fazit: Aktionswoche „Sichere Schulwege. Jetzt!
Die große Kinder-Sternfahrt am Samstag, 26. September, zum Stadtpark bildete den krönenden Abschluss einer erfolgreichen Aktionswoche

Eine Woche, vom 20. bis 26. September 2026, dauerte die hamburgweite Aktionswoche „Sichere Schulwege. Jetzt!“, veranstaltet von der Projektgruppe „Schulwege, Kinder- und Jugendmobilität“ des ADFC Hamburg und der Initiative „Roter Teppich für Kinder“ gemeinsam mit Eltern der beteiligten Schulen. Rund 2.500 Menschen – Kinder, Eltern, Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal sowie Vertreter*innen aus der Politik – waren an diesen Tagen auf Hamburgs Straßen aktiv, um sich für sichere Schulwege einzusetzen.
Bereits zum Auftakt mit einer „Kidical Mass“, also einer begleiteten Fahrraddemonstration für und mit Kindern vom Jungfernstieg zum Schanzenpark, wurden gut 300 Teilnehmer*innen gezählt. Im Lauf der Woche waren dann von Rissen bis Wandsbek, von Fuhlsbüttel bis Ottensen zahlreiche Schulen beteiligt, um mit fantasievollen Demonstrationen, Bici-Bussen – das sind so genannte „Fahrradbusse“, bei denen Kinder gemeinsam mit Eltern und weiteren Unterstützer*innen auf einer festgelegten Route zur Schule radeln –, Schulstraßen- und Rote-Teppich-Aktionen für sichere Schulwege zu werben.
Den Abschluss der Aktionswoche bildete am Samstag, 26. September, die gemeinsam mit den GRÜNEN Hamburg-Nord organisierte große Kinder-Sternfahrt zum Stadtpark. Nach dem Start an fünf verschiedenen Schulen im Bezirk Nord trafen sich die Demonstrationszüge in der Otto-Wels-Straße zur Abschlusskundgebung, auf der die wichtigsten Forderungen der Initiator*innen noch einmal laut und deutlich geäußert wurden. Dass auch der Spaß nicht zu kurz kam, dafür sorgten unter anderem der ADFC mit einem Langsam-Parcours, die Spielbaustelle der Aktion Kinderparadies, eine Straßenmalkreide-Aktion sowie der Fahrradparcours der Verkehrswacht.
Das sind unsere Forderungen:
- verbindliche Schulweg- und Schulradwegepläne für alle Schulen
- verbindliche Standards für kindgerechte Schulumfelder
- klare Zuständigkeiten sowie ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen bei der Stadt
- Tempo 30 vor allen Schulen
- sichere Querungen
- durchgängige und kindgerechte Rad-und Fußverbindungen
- Schulstraßen an geeigneten Standorten
Alles das sorgt für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit auf dem Schulweg. Sichere Schulwege – jetzt!