Quartiere für Menschen

 

Wie würde ein Stadtteil aussehen, der dem Radverkehr und den Fußgängern Vorrang vor dem Autoverkehr einräumt? Diese Frage stellt sich die Projektgruppe #QuartiereFürMenschen für einen Bereich in Eimsbüttel.

 

Superblocks in Barcelona
Superblocks in Barcelona © ADFC/April Agentur

In immer mehr Städten wird zunehmend der Wunsch laut, Wohngebiete stärker auf die Bedürfnisse der dort lebenden Menschen, statt auf die Belange des Autoverkehrs auszurichten, so auch bei uns in Hamburg. Neben der Frage der Sicherheit geht es dabei auch um bessere Aufenthaltsqualität und weniger Belastungen durch Verkehrslärm und Schadstoffe, eine Neuaufteilung des öffentlichen Raums.

Das Ausland macht es vor: Die Niederlande nehmen eine gewisse Vorreiterrolle ein. Dort machte man sich schon recht früh daran, den Kfz-Verkehr aus den Quartieren herauszuhalten und mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr zu schaffen. In Barcelona wurden in Wohnquartieren sogenannte „Superilles“ oder Superblocks geschaffen, die dafür sorgen, dass in der katalanischen Hauptstadt zumindest in den Wohnquartieren weniger Autos und mehr Menschen unterwegs sind. Und nach dem Willen der Bürgermeisterin von Paris ist geplant, die Champs-Élysées zur grünen Oase mit Strand umzubauen.

Warum sollte Ähnliches nicht auch in Hamburg-Eimsbüttel möglich sein? Die Vorschläge der Projektgruppe sind als Anstoß für eine breitere Diskussion zu verstehen, wie sich so etwas hier vor unserer Haustür verwirklichen ließe. Daneben sollen vor allem die Bürger*innen von Eimsbütttel und Hamburg zu Wort kommen.

Besuche die Projektwebsite und poste dort in den Kommentarfeldern deine Meinung, tausche dich mit anderen aus, oder entwirf eigene Vorstellungen für deinen Stadtteil, deine Straße, dein Quartier – auf unserer interaktiven Karte. Der ADFC unterstützt dich dabei, deine Ideen zur Verkehrsberuhigung im Quartier voranzubringen und öffentlich zu diskutieren.

Neugierig geworden? Mach mit!

Hier geht es zur Projektwebseite

 

Rad City Cover 01/2020
Rad City Cover 01/2020 © ADFC Hamburg

Möchtest Du mehr zu dem Thema lesen?

In der Ausgabe 01/2020 des RadCity Magazins wird die Idee von QuartiereFürMenschen in dem Artikel "Eimsbüttel für Menschen" ab Seite 10 vorgestellt. Ein Jahr später ist aus der Idee ein Projekt geworden. Wie alles anfing, kannst du im Artikel direkt in der Ausgabe nachlesen!

Download RadCity 01/2020


https://hamburg.adfc.de/neuigkeit/quartiere-fuer-menschen

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

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    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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