Auftakt zum STADTRADELN

Auftakt zum STADTRADELN © ADFC HH

Auftakt zum STADTRADELN 2021

 

Hamburg strampelt für neuen Kilometer-Rekord: Umweltsenator gibt mit ADFC den Startschuss zum STADTRADELN 2021 in Hamburg.

 

Auf den Sattel, fertig, los: Umweltsenator Jens Kerstan und der ADFC Hamburg haben heute den Startschuss für eine neue Runde im STADTRADEL-Wettbewerb gegeben. Die Aktion läuft drei Wochen bis zum 21. September. Mitmachen können alle, die in Hamburg wohnen, arbeiten oder studieren. Aktuell sind schon 928 Teams und über 8.000 Einzelpersonen angemeldet – 2020 waren insgesamt knapp 600 Teams am Start. Ziel ist es, die geradelten Kilometer des vergangenen Jahres zu toppen und einen neuen Rekord aufzustellen. Angepeilt sind zwei Millionen Kilometer. Jetzt anmelden unter www.stadtradeln.de/hamburg

Hamburg will den Radverkehr fördern, seine Klimaziele erreichen und die Luftqualität weiter verbessern. Dafür sollen mehr Menschen auf klimafreundliche Verkehrsmittel umsteigen. Um dies zu voranzubringen, hat die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft auch in diesem Jahr die internationale Kampagne STADTRADELN nach Hamburg geholt. Die Aktion wird von der Umweltbehörde gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Hamburg durchgeführt. Nach drei erfolgreichen Durchgängen 2018, 2019 und 2020 startet STADTRADELN nun in die vierte Runde. Erstmals als Kooperations-Partner mit an Bord ist in diesem Jahr die UmweltPartnerschaft Hamburg – das Netzwerk für Umwelt- und Klimaschutz zählt mehr als 1.500 Mitglieder und ruft alle Unternehmen und ihre Belegschaften zum Mitmachen beim STADTRADELN auf.

Jens Kerstan, Umweltsenator, Schirmherr der Kampagne und selbst aktiver STADTRADLER: „Die Stadtradel-Aktion hat sich bereits einen festen Platz im Hamburger Jahresablauf gesichert. Und das sehr erfolgreich: Von Jahr zu Jahr steigen immer mehr Teilnehmende aufs Fahrrad, um so viele Kilometer wie möglich für Hamburg zu schaffen. Und das ist in vielerlei Hinsicht gut. Wir radeln für unsere Gesundheit, für den Klimaschutz, für einen neuen Kilometerrekord und nebenbei auch für die Fahrradstadt Hamburg. Ab sofort zählt jeder Stadtradel-Kilometer, sei es auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden, zum Sport. Machen Sie also mit und melden sich an. Auch ich bin in diesem Jahr wieder mit meinem Behörden-Team dabei, um unseren Beitrag zu den angepeilten zwei Millionen Kilometern zu leisten.“

Cajus Pruin, Vorstandsmitglied des ADFC Hamburg: „Als langjähriges Vorstandsmitglied freue ich mich auch dieses Jahr darüber, als Team-Captain dem ADFC-Team beim STADTRADELN vorzustehen. STADTRADELN vereint wie keine andere Aktion die Aspekte des Wettkampfes, der Fitness und der Darstellung des Radverkehrs als eine der Säulen der notwendigen Mobilitätswende miteinander. Wir Alltagsradler sind nach den 3 Wochen immer wieder überrascht, wie viele Kilometer gemeinsam erradelt werden und wie viel Freude jeder Extrakilometer bereiten kann. Ich rate zum Mitmachen."

Andrea Kupke, STADTRADELN-Kapitänin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW): Das Fahrrad ist ein großartiges und nachhaltiges Verkehrsmittel. Mit der Aktion werben wir für dessen Nutzung und wollen dazu motivieren, mehr Wege per Rad zurückzulegen. Manchmal braucht es so einen Anstoß, um es einfach auszuprobieren. Für alle, die sowieso Radfahren, ist es eine Möglichkeit, das sichtbar zu machen, also für ein möglichst großes Team der Hochschule in die Pedale zu treten und damit ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.“

Die HAW ist seit 2018 sehr erfolgreich beim STADTRADELN dabei: 2018 belegte die Hochschule mit den meisten gefahrenen Team-Kilometern den ersten Platz beim STADTRADELN und den ersten Platz mit den meisten Teilnehmenden. 2019 und 2020 konnte die HAW ebenfalls den ersten Platz als Team mit den meisten Teilnehmenden belegen und landete stadtweit auf Platz zwei.

Im vergangenen Jahr konnte Hamburg einen neuen Rekord  mit 1,77 Millionen gefahrenen Kilometern aufstellen – eine halbe Million Kilometer mehr als noch im Jahr zuvor. Angemeldet waren 8519 Radfahrende aus 592 Teams. 2021 soll ein neuer Rekord von 2 Mio. Kilometern erreicht werden.

Die Anmeldung unter www.stadtradeln.de/hamburg ist auch später noch möglich, die gefahrenen Kilometer werden allerdings erst ab der Anmeldung gezählt. Gründen Sie ein Team und suchen Sie Mitfahrende oder schließen Sie sich einem vorhandenen Team an. Im "Offenen Team" sind alle willkommen, die sich einzeln anmelden. Die gefahrenen Kilometer werden entweder per App getrackt (STADTRADELN-App kostenfrei im App Store oder Google Play) oder online ins ‚km-Buch‘ eingetragen. Am Ende werden die besten Teams und erfolgreichsten Einzel-Radlerinnen und -radler Hamburgs ermittelt, und der ADFC verlost Preise.

‚STADTRADELN - Radeln für ein gutes Klima‘ ist eine internationale Kampagne, initiiert vom Klima-Bündnis, dem nach eigenen Angaben größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ihm gehören rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas an (Hamburg seit 1992). Beim STADTRADELN treten Städte und Stadtteile, Regionen und Kommunen, Teams und Einzelpersonen gegeneinander an im Wettbewerb  um die meisten geradelten Kilometer. Aktionszeitraum sind immer drei zusammenhängende Wochen zwischen dem 1. Mai und 30. September. Der aktuelle Stand aller gemeldeten Kommunen in Deutschland (und Luxemburg sowie eine Gemeinde im Elsass) findet sich immer hier: https://www.stadtradeln.de/ergebnisse.

Rückfragen der Medien:

Pressestelle Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Renate Pinzke
040-42840-8006
renate.pinzke [at] bukea.hamburg.de

ADFC
Kaija Dehnkamp
040-390 70 50
kaija.dehnkamp [at] hamburg.adfc.de

 


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    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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