Pressetermin zum STADTRADELN

Countdown zum STADTRADELNN 2021 © ADFC HH

Countdown zum STADTRADELN 2021

 

Zwei Millionen Kilometer sind das Ziel – Jetzt anmelden!

In die Pedale, fertig los! Vom 1. - 21. September läuft die Aktion STADTRADELN. Hamburg ist zum vierten Mal dabei beim deutschlandweiten Wettbewerb um die meisten geradelten Fahrrad-Kilometer.

 

Die Umweltbehörde und die Verkehrsbehörde sowie die UmweltPartnerschaft und der ADFC rufen gemeinsam zur Teilnahme auf. Die Zielmarke lautet: Zwei Millionen Kilometer (nach 1,77 Mio im vergangenen Jahr). Mehr als 600 Teams haben sich bereits angemeldet – das sind schon jetzt mehr Teams als 2020. Damals hatten sich 592 Teams mit 8.500 Aktiven beteiligt.

Jens Kerstan, Umweltsenator und aktiver Stadtradler: „Die Aktion Stadtradeln ist ein perfektes Beispiel dafür, dass Klimaschutz Spaß machen kann. Wir wollen in diesem Jahr einen neuen Kilometerrekord knacken: Zwei Millionen Kilometer in drei Wochen. Der Weg zum Job, zur U-Bahn, zum Einkauf oder zum Sportverein – jeder Kilometer zählt. Die Anmeldung ist einfach: App runterladen und registrieren. Wir können und wollen zeigen, dass Hamburg schon jetzt eine Fahrradstadt ist. Denn es geht hier nicht allein um Spaß: Wir wollen als Stadt unsere Klimaziele erreichen, und dafür ist die Mobilitätswende mit einem wachsenden Fahrradanteil ein wichtiger Baustein. Neu ist in diesem Jahr, dass die über 1.500 Unternehmen der UmweltPartnerschaft aktiv einbezogen und angesprochen werden – ich hoffe auf eine rege Beteiligung bei den Belegschaften. Ich freue mich auf die Aktion und habe mein eigenes Rad schon startklar.“ 

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „2020 stieg der Anteil der Radfahrenden um rund 30 Prozent. Das zeigt, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger das Rad gern als schnelles, praktisches, aber auch gesundes und klimafreundliches Fortbewegungsmittel in der alltäglichen Mobilität nutzen und sich ihre Stadt gern erradeln. Auch die letztjährigen Zahlen beim Stadtradeln unterstreichen das: Insgesamt wurden 1,7 Millionen Kilometer zusammengefahren. Das wollen wir in diesem Jahr noch steigern und die 2 Mio.-Marke knacken. Ich freue mich, dass mit dem Stadtradeln Menschen motiviert werden, regelmäßiger das Fahrrad zu nutzen und so zu einer Entlastung des Straßenverkehrs in Hamburg beitragen. Um noch mehr Menschen für das Fahrradfahren zu begeistern und zu gewinnen, wollen wir die Bedingungen Jahr für Jahr verbessern, das Radverkehrsnetz ausbauen und dort, wo es noch keine Radwege gibt, nachlegen. Dafür haben wir als Stadt 2020 rund 82 Mio. Euro in den Radverkehr investiert – das entspricht 46 Euro pro Kopf. 2019 waren es noch 29 Euro. Damit können wir uns auch im internationalen Vergleich mehr als sehen lassen.“

Samina Mir, Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) Hamburg: „Das STADTRADELN liegt dem ADFC Hamburg besonders am Herzen, da die Aktion zeigt, dass Klimaschutz durch Radfahren mühelos in den Alltag integriert werden kann. Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, leistet durch das vermiedene CO2 sehr anschaulich einen Beitrag zum Klimaschutz. Je mehr Menschen den Spaß am Radfahren für sich entdecken und das Fahrrad dauerhaft in den Alltag integrieren, desto sicherer werden die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer*innen. So fördert das STADTRADELN auch das Hauptziele des ADFC: die Stärkung und Sicherheit des Radverkehrs.“

Unter www.stadtradeln.de/hamburg kann man einem schon bestehenden Team beitreten oder ein eigenes gründen. Jeder gefahrene Rad-Kilometer, ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder zur Schule wird gezählt. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten. Mitmachen können alle, die in Hamburg wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder in einem Verein aktiv sind. Organisiert wird das STADTRADELN erneut vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), Landesverband Hamburg, im Auftrag der Behörde für Umwelt, Energie, Klima und Agrarwirtschaft (BUKEA).

Im vergangenen Jahr konnte Hamburg einen neuen Rekord mit 1,77 Millionen gefahrenen Kilometern aufstellen – eine halbe Million Kilometer mehr als noch im Jahr zuvor. Angemeldet waren 8.519 Radfahrende aus 592 Teams. 2021 soll ein neuer Rekord von 2 Mio. Kilometern erreicht werden.

‚STADTRADELN - Radeln für ein gutes Klima‘ ist eine internationale Kampagne, initiiert vom Klima-Bündnis, dem nach eigenen Angaben größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ihm gehören rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas an. Aktionszeitraum sind immer drei zusammenhängende Wochen zwischen dem 1. Mai und 30. September.

Der Hauptgewinn in diesem Jahr ist ein Fahrrad der Firma bonvelo. Zudem gibt es Fahrradbücher und Fahrradtouren. Die Gewinne werden am Ende unter allen aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost.

Aktuelle Projekte zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur:

  • Ausbau des Veloroutennetzes (insgesamt 14 Velorouten mit 280 km). Der Ausbaustand beträgt zurzeit über 191 Kilometer; 2020 waren es über 155 km.

  • Fertigstellung der Fahrradstraßen Thadenstraße (Zweiter Bauabschnitt); Alsterufer und Schlüterstraße; Fahrradstraße Veddeler Brückenstraße und Sieldeich auf der Veloroute 10 sowie Denickestraße in Harburg.

  • Protected Bike Lanes: Teilstück Hannoversche Straße; Elbchaussee befindet sich im Umbau, dort wird es erstmal Hochbordradwege geben (Kopenhagener Radwege); Sander Damm in Bergedorf; Esplanade.

  • Rund 5 Kilometer Pop-Up-Bikelanes realisiert.

  • Wo es stadtplanerisch nicht anders möglich ist, werden Radfahrstreifen eingerichtet: Fuhlsbütteler Damm im Norden Hamburgs; Tangstedter Landstraße, Eulenkamp und Kuehnstraße im Bezirk Wandsbek; Steindamm in Mitte.

  • Radwege im Radschnellwegstandard: Alexandrastieg; Nördlicher Hauland im Inselpark.

  • StadtRAD-System wächst stetig: 267 Stationen, 3.459 StadtRÄDER und 20 Lastenpedelecs; in diesem Jahr bislang 13 neue Stationen dazu gekommen.

  • Bike + Ride-System wird ausgeweitet: Rd. 23.500 Stellplätze aktuell, 40.000 bis 2030 (28.000 bis 2025) an U- und S-Bahnhaltestellen (Verknüpfung von Rad und Bahn im Umweltverbund).

Rückfragen der Medien

Pressestelle der Behörde für Umwelt, Energie, Klima und Agrarwirtschaft, 040-42840-8006, jan.dube@bukea.hamburg.de; renate.pinzke [at] bukea.hamburg.de

Pressestelle der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende: Dennis Krämer,
040-42841-1685, dennis.kraemer [at] bvm.hamburg.de

ADFC Hamburg, Kaija Dehnkamp, 040-390 70 50, kaija.dehnkamp [at] hamburg.adfc.de

 


https://hamburg.adfc.de/pressemitteilung/countdown-zum-stadtradeln-2021

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Wie erreiche ich den ADFC Hamburg?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Hamburg e.V.
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    20099 Hamburg

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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