Erster geschützter Radweg in Altona geplant

 

Umbau der Königstraße: Verkehrsbehörde plant protected bikelanes in beide Fahrtrichtungen.

 

Fahrradclub freut sich auf Altonas erste geschützte Radwege

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende hat ihre Pläne für den Umbau der Königstraße vorgestellt. Die vierspurige Magistrale soll als erste Straße Altonas geschützte Radwege, sogenannte Protected Bikelanes, bekommen und zwar in beide Fahrtrichtungen. »Wir freuen uns sehr über diesen Teil der Planung«, sagt Sabine Hartmann vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). »So wird die Königstraße endlich eine Straße, in der Fußgänger*innen und Radfahrer*innen mehr Platz bekommen«.

Die Königstraße ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für Radfahrende zwischen Max-Brauer-Allee und der Reeperbahn. Die geschützten Radwege müssen, so Hartmann, Richtung Osten auf der Reeperbahn fortgeführt werden.

Der Fahrradclub fordert generell eine Spur fürs Rad auf Hamburgs Hauptverkehrsstraßen – durch Protected Bikelanes, breite Radfahrstreifen und Pop-up-Radwege, die rasch mehr Platz und Sicherheit für viel mehr Radfahrende aller Altersgruppen, unterschiedlicher Geschwindigkeit, mit und ohne Last, schaffen. Eine Petition für Pop-up-Radwege in Hamburg des Fahrradclubs haben mehr als 13.000 Menschen unterschrieben. Die Unterschriften hatte der ADFC anlässlich einer Pop-up-Radweg-Aktion auf der Reeperbahn am 24. Oktober 2020 an Verkehrssenator Anjes Tjarks übergeben (http://www.change.org/pop-up-radweg-hamburg).

Hartmann: »Auch die Anwohner*innen werden von dem Umbau profitieren, da die Königstraße als Raserstrecke dann hoffentlich der Vergangenheit angehört und sich der Lärm durch Auto- und Lkw-Verkehr reduzieren wird.« Für die Schüler*innen des neuen Campus' Struenseestraße ist mehr Sicherheit auf dem Weg zu ihrer Schule ebenfalls sehr wichtig.
 

 


https://hamburg.adfc.de/pressemitteilung/erster-geschuetzter-radweg-in-altona-geplant

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    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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