Neue Pop-up-Bikelane auf der Reeperbahn, roter Radstreifen auf grauem Asphalt

Pop-up-Bikelane auf der Reeperbahn © ADFC Hamburg / Dirk Lau

Verkehrsversuch: Reeperbahn erhält Pop-up-Bikelane!

 

Forderung des Fahrradclubs nach Radwegen auf der Reeperbahn wird als Verkehrsversuch umgesetzt.

 

Bereits in den nächsten Tagen feiert die Pop-up-Bikelane stadteinwärts auf der Reeperbahn ihre Eröffnung. Die Bauarbeiten begannen in dieser Woche und können dank der Pop-up-Bauweise schnell abgeschlossen werden. „Hamburgs Radfahrende dürfen sich freuen“, kommentiert Tom Jakobi vom Vorstand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Hamburg. „Hier zeigt sich erneut, wie schnell und kostengünstig man gute Bedingungen fürs Radfahren schaffen kann.“

Mit der breiten Pop-up-Bikelane auf der Reeperbahn entsteht endlich eine zusammenhängende, sichere und komfortable Möglichkeit, mit dem Rad von Altona bis zum Millerntor zu fahren. Einzelne Problemstellen der jetzigen Maßnahme sollten mit der endgültigen Folgeplanung ausgebessert werden. „Die Reeperbahn war bislang einer der stressigsten Orte in Hamburg, um Rad zu fahren – und das obwohl dort schon immer genug Platz für einen breiten Radfahrstreifen war“, so Jakobi. „Genau deshalb lag die Reeperbahn auf Platz 1 unserer im Sommer 2021 veröffentlichten ,Flop 10’ von Straßen ohne Radweg.“

„Jetzt ist wichtig, dass endlich Tempo in die Umgestaltung des Hamburger Verkehrsraums kommt“, fordert Jakobi. „Es hat rund anderthalb Jahre gedauert, um unsere ,Flop 10’ mit einer Popup-Lösung auf einer Seite der Reeperbahn jetzt zur ,Flop 9,5’ zu machen“. Würde es in diesem Tempo weitergehen, wäre die Mängelliste erst nach 30 Jahren abgearbeitet. „Gleichwohl überwiegt bei uns jetzt die Vorfreude darauf, endlich entspannt auf der Reeperbahn fahren zu können.“
 

 


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