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Kreuzung Alsterglacis/Kennedybrücke sicher für alle machen!

 

Aktuelle Unfallzahlen bestärken Forderung des ADFC, die Kreuzung mit einem Modalfilter verkehrssicher zu machen.

 

Am 17. April 2021 führte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) an der Kreuzung Kennedybrücke/Alsterglacis eine Aktion unter dem Motto „Verkehrsversuch mach klug!“ durch, bei der ein sogenannter Modalfilter verhinderte, dass Autos dort Richtung Außenalster abbiegen können und es zu den typischen Abbiegeunfällen kommt. Aus der Antwort des Senats (Drs. 22/4123 vom 30.04.2021) auf eine kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Richard Seelmaecker vom 22. April 2021 geht nun hervor, dass die Kreuzung Kennedybrücke/Alsterglacis ein Unfallschwerpunkt ist: Seit 2017 wurden im Kreuzungsbereich 209 Unfälle von PKW- oder LKW-Fahrer*innen verursacht, 18 von Radfahrenden. Von den 30 Radfahrer*innen, die in diesem Zeitraum an Unfällen ursächlich oder mitbeteiligt waren, wurden zwei schwer und 15 leicht verletzt.

„Modalfilter helfen, unfallträchtige Kreuzungen wie diese schnell zu entschärfen”, sagt Jens Deye vom Fahrradclub. „Radfahrende und Fußgänger*innen könnten die Kreuzung von der Kennedybrücke aus Richtung Dammtor mit Modalfilter sicher und zügig überqueren – ohne abbiegende Kraftfahrzeuge und ohne Ampel-Wartezeiten.” Aber auch für PKW- und LKW-Fahrer*innen, die dort viele Unfälle verursachen, mache ein Modalfilter die Kreuzung deutlich übersichtlicher.

Der Fahrradclub fordert daher den Senat auf, an der Kreuzung dauerhaft einen Modalfilter einzurichten. Deye: „Mit unserer Aktion haben wir gezeigt, wie einfach Modalfilter den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit verbessern.” Da der Umbau der Kreuzung Kennedybrücke/Alsterglacis zwar in Planung sei, aber der Zeitpunkt noch in den Sternen stünde, müsse die Stadt jetzt handeln.

Zur Akzeptanz der Aktion vom 17. April bei den Verkehrsteilnehmer*innen merkt Deye an: „Es gab keinerlei Beschwerden von Autofahrenden – dafür aber viele begeisterte Radfahrer*innen!”. Zum Erfolg der Aktion hatte auch die Polizei Hamburg beigetragen, die zwecks Absicherung der Versammlung die Absperrungen geplant und beauftragt hatte. Deye: „Herr Seelmaecker kann also beruhigt sein: Die Aktion am 17. April war eine von uns ordnungsgemäß angemeldete Demonstration.”

Zur Drucksache 22/4123 von Richard Seelmaecker (CDU) "Verkehrsteilnehmer als Versuchskaninchen – Was genau hatte es mit dem Verkehrsversuch einer Verkehrs-Lobbygruppe an der Ecke Alster-glacis-Alsterufer-Kennedybrücke am 17. April auf sich? Und: Können/ dürfen so was auch andere Interessengruppen?"

Zu unserer Aktion "Verkehrsversuch macht klug!" am 17.4.2021
 

 


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