Fahrradampel mit Linkspfeil zeigt grün

Fahrradampel für Linksabbieger*innen © adfc hh/Ulf Dietze

„Fünf auf einen Streich!“ – Fahrradclub begrüßt „Grüne Welle“ fürs Rad

 

Im Rahmen des Projekts „PrioBike-HH” hat Hamburgs Verkehrsbehörde jetzt elf Ampeln in Altona und in Harvestehude so geschaltet, dass Radfahrende dort bei Tempo 18 km/h „grüne Welle“ haben.

 

„Die grüne Welle auf der Veloroute 1 an den fünf Ampeln von der Bleickenallee bis zu Lobuschstraße in Ottensen ist eine echte Verbesserung für den Radverkehr!“, freut sich Samina Mir, Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Hamburg, die die Strecke täglich fährt. „So gelange ich ohne Stopp vom Hohenzollernring bis zur Max-Brauer-Allee.“

„Radfahren ist Muskelarbeit“, sagt Mir. „Bislang musste ich noch an fast jeder der fünf Ampeln auf der Strecke halten. Das hieß: ständiges Abbremsen und erneutes Anfahren – anstrengend und zeitraubend.“ Die neue grüne Welle bei einem Durchschnittstempo von 18 km/h auf diesem Abschnitt steigert die Attraktivität der Veloroute enorm.

Der ADFC Hamburg wünscht sich grüne Wellen für den Radverkehr als Standard auf allen Hamburger Velorouten. Dabei hat sich eine zugrundegelegte Geschwindigkeit von 18 bis 20 km/h in Städten wie Kopenhagen bewährt, in denen es schon seit längerem „grüne Welle“ für Radfahrende gibt.

Weiterführend zum Thema: Link zum ADFC-Artikel Digitalisierung des öffentlichen Raums
https://hamburg.adfc.de/artikel/mobilitaet-fuer-menschen-statt-roboter-auf-raedern

 


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    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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