Eingestanzter Schriftzug Wir lieben Radfahren

Nadelcodierung aus Liebe © ADFC Hamburg

Lass dein Fahrrad beim ADFC codieren

In 2022 wurden 14.735 Fahrraddiebstähle in Hamburg gemeldet. Mit einer Fahrradcodierung zeigst du allen, dass dein Rad zu dir gehört - dank verschlüsselter Angaben im Rahmen. Das erschwert Fahrraddiebstahl und Hehlerei.

„Wurde dir schonmal ein Fahrrad geklaut?“

Was für eine Frage. Wer in Hamburg wohnt und Rad fährt, kennt entweder das Gefühl oder zumindest die Angst davor, dass das Fahrrad gestohlen wird. Neben sicheren Abstellanlagen und Fahrradschlössern gibt es noch eine weitere Maßnahme, Fahrraddieben und Hehlern den Radklau zu erschweren: Die Fahrradcodierung. Dabei werden verschlüsselte personenbezogene Daten in den Rahmen der Fahrräder geprägt. Die Fahrräder können darüber eindeutig ihren Eigentümer*innen zugeordnet werden. Das schreckt potenzielle Diebe ab oder erschwert zumindest den Weiterverkauf des gestohlenen Fahrrads.

In Frankreich wurde in 2021 sogar ein Gesetz zur verpflichtenden Codierung neu gekaufter Fahrräder erlassen. Auch in Hamburg nimmt die Zahl der gemeldeten Diebstahlsdelikte zu. In 2022 wurden 14.735 Fahrraddiebstähle gemeldet. Der ehemalige Hamburger Polizeipräsident Ralf Martin Meyer rät im Anschluss an die Pressekonferenz zur Kriminalstatistik 2022 explizit zur Fahrradcodierung als eine Maßnahme zur Diebstahlprävention (Hamburg Journal vom 8. Februar 2023).

Der ADFC Hamburg bietet regelmäßig Fahrradcodierungen an. Dabei wird eine Ziffern- und Zahlenkombination entweder mit einer kleinen Stahlnadel ins Metall geprägt (Nadelcodierung) oder per Folien-Etikett aufgeklebt und abschließend mit Schutzfolie versiegelt (Klebecodierung). Wir danken der Sparda-Bank Hamburg für die finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung des Nadelcodierers!

 

Wie kann ich mein Rad codieren lassen?

Wir bieten zweimal im Monat Codiertermine in der ADFC-Geschäftsstelle, Koppel 34 - 36 in St. Georg an:

  • am zweiten Montag im Monat 15 bis 18 Uhr und
  • am vierten Donnerstag im Monat 15 bis 18 Uhr.

Wir bitten um Anmeldung im Touren-und Terminportal des ADFC

Auch individuelle Terminabsprachen sind möglich und in Ausnahmefällen auch Codierung vor Ort, wenn es zum Beispiel um die gleichzeitige Codierung mehrerer Räder geht, das Rad nicht fahrbereit ist oder krankheitsbedingt nicht bewegt werden kann.

Anfrage zu Codierungen auf Veranstaltungen, in Unternehmen oder Vereinen: Mail an kaija.dehnkamp [at] hamburg.adfc.de

Damit wir das Rad codieren können, benötigen wir folgende Unterlagen:

  • Eigentumsnachweis (Kaufbeleg), Ersatzweise: schriftliche Eigentumserklärung zur Vorlage bei der Polizei
  • Personalausweis

Weitere Informationen zur Nadelcodierung findest du im Infoblatt, und die Preise in der aktuellen Preisliste.

Termine

Noch Fragen zum Thema Codierung?

  • Für wen ist eine Codierung interessant?
    • Für alle Fahrrad-Besitzer*innen, die das Rad häufiger an öffentlichen Orten anschließen (müssen) und/ oder die ein teures Fahrrad haben (v.a. Pedelecs).
    • Für Käufer*innen neuer Fahrräder
    • Für Unternehmen mit einem eigenen Fahrradpool
    • Für Unternehmen, die als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ zertifiziert sind oder werden
    • Für Besitzer*innen von Fahrradanhängern, E-Scootern, Kinderwagen
    • Auch andere Gerät wie Rollatoren oder Gartenwerkzeuge können als Diebstahlschutz und zur besseren Zuordnung codiert werden.
  • Welche Vorteile hat die Codierung?
    • Eine Fahrraddieb*in wird abgeschreckt, da ein Weiterverkauf des codierten Rades ohne Eigentumsnachweis schwer möglich ist
    • Verkaufswert der Hehlerware sinkt dementsprechend
    • Polizei oder Fundbüro kann ein aufgefundenes oder sichergestelltes Fahrrad über den Code der rechtmäßigen Besitzer*in zurückgeben
    • Das System kommt ohne zentrale Datenbank aus
  • Was steckt hinter dem Code?

    Der Code ist in Anlehnung an den EIN-Code (Eigentümer-Identifizierungs-Nummer) gewählt. Damit lassen sich grundsätzlich alle Gegenstände verschlüsselt einer Adresse zuordnen.

    Beispiel für einen Code: HH-K367034FC21

    HH: Hamburg 
    K367: Straße gemäß amtlichem Straßenschlüssel 
    034: Hausnummer 
    FC: Initialen der Besitzer*in 
    21: Jahr der Codierung

    Sollte dein codiertes Fahrrad doch gestohlen werden, so zeige dies bei der Polizei an. Weise hierbei auf die Codierung hin und nenne den Code. Sollte die zuständige Polizeibeamt*in mit der Codierung nichts anfangen können, melde dich bitte beim ADFC Hamburg.

  • Wo kann ich mein Fahrrad alternativ codieren lassen?

    ADFC-Norderstedt


    HEILMANN Fahrradcodierer.de


    Koech 2-Rad Technologie


    Diese Liste stellt keine Empfehlung einzelner Anbieter*innen durch den ADFC dar. Die Liste stellt einen Service für unsere Leser*innen dar, damit ihr euch über Dienstleistungen rund ums Radfahren schnell informieren könnt. Fehler und Ergänzungen meldet bitte an webadmin [at] hamburg.adfc.de unter Angabe der Seiten-URL, auf die sich eure Rückmeldung bezieht.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der ADFC ist die größte Interessenvertretung für Radfahrende weltweit und hat mehr als 220.000 Mitglieder bundesweit, davon über 9.000 in Hamburg. Als Fahrradlobby setzen wir uns für die Verkehrswende mit dem Fahrrad im Mittelpunkt ein - und damit für mehr Klimaschutz, Sicherheit, Gesundheit und Lebensqualität.

    Der ADFC ist parteipolitisch neutral, aber parteilich, wenn es um die Interessen von Radfahrenden geht. Mit Kampagnen fördern wir den öffentlichen Diskurs und erzeugen politisch Druck. Auf Fachveranstaltungen und durch Lobbyarbeit informieren wir politische Entscheider*innen. Mit Projekten wie dem ADFC-Fahrradklima-Test schaffen wir öffentliche Aufmerksamkeit für dringend notwendige Verbesserungen der Radfahrbedingungen. Unsere Serviceangebote machen Radfahrenden das Leben leichter. Und im Freizeitbereich veranstalten wir Radtouren und fördern den Radtourismus.

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  • Wie erreiche ich den ADFC Hamburg?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Hamburg e.V.
    Koppel 34-36
    20099 Hamburg

    Telefon: +49 40 39 39 33
    E-Mail: kontakt [at] hamburg.adfc.de

     

    Erreichbarkeit
    Die Geschäftsstelle ist an Werktagen grundsätzlich telefonisch erreichbar. Anrufe können jedoch nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

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  • Warum sollte ich Mitglied im ADFC sein?

    Mit Deiner Mitgliedschaft unterstützt Du den ADFC in seiner Arbeit für bessere und sichere Radwege. Wir setzen uns für dich und deine Interessen in Politik und Öffentlichkeit ein, fordern und fördern den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur und die Verkehrswende in Hamburg. Mit deiner Mitgliedschaft zeigst du, dass Radfahren zu Deinem Leben gehört und verleihst der Fahrradlobby noch mehr Gewicht.

    Du trägst dazu bei, dass Hamburg zu einer lebenswerteren, klimafreundlichen Stadt mit nachhaltiger Mobilität wird.

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  • Welche Vorteile habe ich als ADFC Mitglied?

    Als Mitglied im ADFC bist du mitten im Geschehen, kannst am aktiven Vereinsleben teilnehmen und findest zu (fast) jedem Rad-Thema Gesprächspartner*innen.

    Über deine Mitgliedschaft erhältst du mit unserer "ADFC Pannenhilfe" rund um die Uhr schnell und unkompliziert Hilfe, wenn du mal nicht mehr weiter kommst – egal, ob im Alltag, in der Freizeit oder auf Reisen (gilt für Fahrräder, Pedelecs, Lastenräder, Fahrradanhänger). Du bist als Mitglied automatisch rechtsschutz- und haftpflichtversichert, wenn Du als öffentlicher Verkehrsteilnehmer*in mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Fahrrad im ÖPNV unterwegs bist. Außerdem hast du Anspruch auf eine kostenlose anwaltliche Erstberatung. Als Mitglied bekommst du regelmäßig das ADFC-Mitgliedermagazin Radwelt frei Haus per Post oder als E-Paper, voll mit wertvollen Tipps und Informationen rund ums Rad sowie als Hamburger*in die RadCity, das Radmagazin des Hamburger Clubs. Zudem gibt’s Vergünstigungen bei unseren Services wie zum Beispiel dem Codieren.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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