Eingestanzter Schriftzug Wir lieben Radfahren

Nadelcodierung aus Liebe © ADFC Hamburg

Lass dein Fahrrad beim ADFC codieren

 

Der ADFC Hamburg hat ein neues Codiergerät! Damit prägen wir verschlüsselte Angaben zum*r Eigentümer*in in den Rahmen. Zeig allen, dass dein Rad zu dir gehört - und erschwere Dieben und Hehlern das Handwerk.

 

„Wurde dir schonmal ein Fahrrad geklaut?“

Was für eine Frage. Wer in Hamburg wohnt und Rad fährt, kennt entweder das Gefühl oder zumindest die Angst davor, dass das Fahrrad gestohlen wird. Neben sicheren Abstellanlagen und Fahrradschlössern gibt es noch eine weitere Maßnahme, Fahrraddieben und Hehlern den Radklau zu erschweren: Die Fahrradcodierung. Dabei werden verschlüsselte personenbezogene Daten in den Rahmen der Fahrräder geprägt. Die Fahrräder können darüber eindeutig ihren Eigentümer*innen zugeordnet werden. Das schreckt potenzielle Diebe ab oder erschwert zumindest den Weiterverkauf des gestohlenen Fahrrads.

In Frankreich wurde in 2021 sogar ein Gesetz zur verpflichtenden Codierung neu gekaufter Fahrräder erlassen. Auch in Hamburg nimmt die Zahl der gemeldeten Diebstahlsdelikte zu: laut Kriminalstatistik 2020 um ganze 20,7%.

Der ADFC Hamburg bietet regelmäßig Fahrradcodierungen an. Dabei wird eine Ziffern- und Zahlenkombination entweder mit einer kleinen Stahlnadel ins Metall geprägt (Nadelcodierung) oder per Folien-Etikett aufgeklebt und abschließend mit Schutzfolie versiegelt (Klebecodierung). Wir danken der Sparda-Bank Hamburg für die finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung des Nadelcodierers!

 

Preise Codierung
Preise Codierung © ADFC Hamburg

Wie kann ich mein Rad codieren lassen?

Wir bieten zweimal im Monat Codiertermine in der ADFC-Geschäftsstelle, Koppel 34 - 36 in St. Georg an:

  • am zweiten Montag im Monat 16 bis 18 Uhr und
  • am vierten Donnerstag im Monat 15 bis 17 Uhr.

Um einen Ablauf im Sinne des Infektionsschutzes zu gewährleisten, bitten wir um Anmeldung und Absprache der genauen Uhrzeit per Mail unter codierung [at] hamburg.adfc.de

Auch individuelle Terminabsprachen sind möglich und in Ausnahmefällen auch Codierung vor Ort, wenn es zum Beispiel um die gleichzeitige Codierung mehrerer Räder geht, das Rad nicht fahrbereit ist oder krankheitsbedingt nicht bewegt werden kann.

Anfrage zu Codierungen auf Veranstaltungen, in Unternehmen oder Vereinen: Mail an kaija.dehnkamp [at] hamburg.adfc.de

Damit wir das Rad codieren können, benötigen wir folgende Unterlagen:
1. Eigentumsnachweis (Kaufbeleg), Ersatzweise: schriftliche Eigentumserklärung zur Vorlage bei der Polizei
2. Personalausweis

Weitere Informationen und Rahmenbedingungen zur Nadelcodierung findest du im diesem Infoblatt.

Termine


Alle weiteren Termine

Noch Fragen zum Thema Codierung?

  • Für wen ist eine Codierung interessant?
    • Für alle Fahrrad-Besitzer*innen, die das Rad häufiger an öffentlichen Orten anschließen (müssen) und/ oder die ein teures Fahrrad haben (v.a. Pedelecs).
    • Für Käufer*innen neuer Fahrräder
    • Für Unternehmen mit einem eigenen Fahrradpool
    • Für Unternehmen, die als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ zertifiziert sind oder werden
    • Für Besitzer*innen von Fahrradanhängern, E-Scootern, Kinderwagen
    • Auch andere Gerät wie Rollatoren oder Gartenwerkzeuge können als Diebstahlschutz und zur besseren Zuordnung codiert werden.
  • Welche Vorteile hat die Codierung?
    • Eine Fahrraddieb*in wird abgeschreckt, da ein Weiterverkauf des codierten Rades ohne Eigentumsnachweis schwer möglich ist
    • Verkaufswert der Hehlerware sinkt dementsprechend
    • Polizei oder Fundbüro kann ein aufgefundenes oder sichergestelltes Fahrrad über den Code der rechtmäßigen Besitzer*in zurückgeben
    • Das System kommt ohne zentrale Datenbank aus
  • Was steckt hinter dem Code?

    Der Code ist in Anlehnung an den EIN-Code (Eigentümer-Identifizierungs-Nummer) gewählt. Damit lassen sich grundsätzlich alle Gegenstände verschlüsselt einer Adresse zuordnen.

    Beispiel für einen Code: HH-K367034FC21

    HH: Hamburg 
    K367: Straße gemäß amtlichem Straßenschlüssel 
    034: Hausnummer 
    FC: Initialen der Besitzer*in 
    21: Jahr der Codierung

    Sollte dein codiertes Fahrrad doch gestohlen werden, so zeige dies bei der Polizei an. Weise hierbei auf die Codierung hin und nenne den Code. Sollte die zuständige Polizeibeamt*in mit der Codierung nichts anfangen können, melde dich bitte beim ADFC Hamburg.

  • Wo kann ich mein Fahrrad alternativ codieren lassen?

    ADFC-Norderstedt
    www.adfc-norderstedt.de
    radinfo [at] adfc-norderstedt.de

    Nadelcodierung. 15 Euro. 5 Euro für ADFC-Mitglieder und VCD-Mitglieder


    Der Fahrradcodierer
    www.fahrradcodierer.de 
    Marc Heilmann
    Schleuerweg 6
    25377 Kollmar
    Tel.: 04124/890448
    mobil: 0172/8831535
    info [at] fahrradcodierer.de
    Kosten: 15,00 € pro Fahrrad oder -anhänger usw.
    Termine auch in Hamburg, siehe www.fahrradcodierer.de


    Fahrrad-Hertel
    www.fahrrad-hertel.de
    info [at] fahrrad-hertel.de
    Langenhorner Chaussee 677, 22419 Hamburg

    Tel. (040) 527 80 80

    Gravurcodierung. 13 Euro pro Fahrrad. Kosten: 13,00 € pro Fahrrad 


    Koech 2-Rad Technologie
    Sievekingsallee 96, 20535 Hamburg
    Tel. (040) 219 46 34
    www.koech2rad.de
    info [at] koech2rad.de  

    Gravurcodierung. 30 Euro


    Fahrradcodierung durch die Polizei Hamburg
    Die Polizei Hamburg bietet im Rahmen ihrer Präventionsarbeit im Sommerhalbjahr Codiertermine in vielen Hamburger Stadtvierteln an. 
    http://www.hamburg.de/polizei/fahrradcodierung-np/


    RBK-Fahrräder
    Denickestraße 25, 21073 Hamburg
    Tel. (040) 765 84 89
    www.rbk-fahrraeder.de
    info [at] rbk-fahrraeder.de

    Gravurcodierung (i. d. R. innerhalb 24 h). 14,90 Euro. 12,90 Euro für ADFC-Mitglieder. 


    Zweiradhaus Ehrig
    Claus-Ferck-Straße 35, 22359 Hamburg
    Tel. (040) 603 45 01 
    www.ehrig24.de

    Gravurcodierung. 19 Euro pro Fahrrad 


    Diese Liste stellt keine Empfehlung einzelner Anbieter*innen durch den ADFC dar. Daher führen wir die Adressen auf anbieterbezogenen Seiten in der Regel in alphabetischer Reihenfolge auf. Die Liste stellt einen Service für unsere Leser*innen dar, damit ihr euch über Dienstleistungen rund ums Radfahren schnell informieren könnt. Fehler und Ergänzungen meldet bitte an webadmin [at] hamburg.adfc.de unter Angabe der Seiten-URL, auf die sich eure Rückmeldung bezieht.

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https://hamburg.adfc.de/artikel/lass-dein-fahrrad-beim-adfc-codieren

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Wie erreiche ich den ADFC Hamburg?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Hamburg e.V.
    Koppel 34-36
    20099 Hamburg

    Telefon: +49 40 39 39 33
    Fax: +49 40 3 90 39 55
    E-Mail: kontakt [at] hamburg.adfc.de

     

    Erreichbarkeit
    Die Geschäftsstelle ist an Werktagen grundsätzlich telefonisch erreichbar. Anrufe können jedoch nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

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    Bei Fragen zur Mitgliedschaft hilft dir unser zentraler Mitgliederservice in Bremen gerne weiter: +49 421 34 62 923.

    Eine Übersicht zu unseren Mitgliedervorteilen findest du hier.

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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