Projekt QuartiereFürMenschen in Eimsbüttel 2021

Projekt QuartiereFürMenschen in Eimsbüttel 2021 © ADFC Hamburg

40 Jahre Jubiläum - Tag 38

 

Schon Anfang 1994 griff das ADFC-Magazin die Vision vom „Wohnen ohne Auto“ auf. Weniger Lärm und Abgase, weniger Unfallgefahren, mehr Platz zum Leben, das alles waren überzeugende Argumente.

 

Nach Angaben des ADFC besaßen 1994 39% der Hamburger Haushalte kein eigenes Kraftfahrzeug. Nun sollten sich die Vorteile einer bewussten Entscheidung gegen ein Auto endlich auch in der Planung und im Bau autofreier Wohnanlagen niederschlagen. 1997 fiel nach jahrelanger Vorbereitung der Startschuss für das Autofreie Wohnen in der Barmbeker Saarlandstraße, 2000 wurden die ersten von insgesamt 170 Wohnungen dort bezogen.

In der Klimaschutzsiedlung Klein Borstel, nördlich des Ohlsdorfer Friedhofs, leben seit 2008 rund 160 Menschen ebenfalls autofrei.

Neben dem Autofreien Wohnen sind in Hamburg aber auch andere Konzepte in der Erprobung. So läuft aktuell in Lokstedt ein Reallabor-Experiment der Universität Hamburg unter dem Motto: „Was kann Menschen dazu bringen, ihr Auto abzuschaffen?“ Wer hier freiwillig auf sein Auto verzichtet, erhält Zugriff auf Carsharing- und E-Scooter-Angebote, HVV-Monatstickets und/oder die Möglichkeit der StadtRAD-Nutzung.

Auch im ADFC Hamburg wird die Frage des autofreien oder zumindest autoarmen Wohnens immer wieder aufgegriffen. So stand im Jahr 2021 im Bezirk Eimsbüttel das Projekt #QuartiereFürMenschen im Vordergrund. Das Ziel: Mehr Platz für Radfahrende, mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen. Der Weg: Direkte Beteiligung der Bürger*innen. Auf einer interaktiven Karte konnten nicht nur die Eimsbütteler*innen, sondern alle Interessierten, Vorschläge zur Neuaufteilung des Straßenraums einbringen. Am 30. August 2021 wurden die Ergebnisse dem Bezirksamt übergeben.

Wir sind gespannt!

Barbara Minta

 

alle Themen anzeigen

Verwandte Themen

Julian Lindner

Mehr als nur ein BUFDI

Julian Lindner hat nach seinem Abitur im Sommer 2019 von September 2019 bis August 2020 beim ADFC Hamburg seinen…

Pop-Up-Radwege

40 Jahre Jubiläum - Tag 4

Mit der Corona-Krise wurden in der Verkehrspolitik mit einem Mal Dinge möglich, die zuvor noch undenkbar gewesen waren:…

Einbahnstraße für Radler*innen geöffnet

40 Jahre Jubiläum - Tag 27

Unsere Recherchen haben ergeben: Die erste Einbahnstraße, die für den Gegenverkehr mit dem Rad geöffnet wurde, gab es in…

Auszüge aus PLAST 9 von 1995

40 Jahre Jubiläum - Tag 37

Fahrradrevolution fürHamburg! Baubehörde erlässt neue Richtlinie für die Radverkehrsplanung / Radlerlobby feiert ‚neues…

Jubiläumsfeier in der Fabrik, 2006

40 Jahre Jubiläum - Tag 25

Im Jahr 2006 setzt sich der ADFC schon ein Vierteljahrhundert lang für eine bessere Fahrradinfrastruktur in Hamburg ein…

Oesterleystraße, Richtung Ortskern Blankenese: Auch Verkehrsteilnehmer*innen, die sich in dieser schmalen Straße begegnen, müssen gegenseitige Rücksichtnahme zeigen. Der Lkw-Fahrer aber fuhr in die auf seiner Seite zugeparkte Engstelle – offenbar in dem Glauben oder sogar der Gewissheit, entgegenkommende Radfahrer*innen würden, wie sonst auch, auf ihre Vorfahrt verzichten. An diesem Tag hatte er sich allerdings getäuscht.

Es reicht

Auf einer schmalen Straße kommt ein Lkw entgegen. Statt zu warten, überholt der Fahrer die rechts von ihm geparkten…

Radtouren Hefte aus 1986, 1999 und 2006

40 Jahre Jubiläum - Tag 24

Stellt euch eine Zeit vor, in der es weder Webseiten noch soziale Medien gab, in der Handys und Messengerdienste noch…

Protokoll der 1. Mitgliederversammlung, 27.11.1981

40 Jahre Jubiläum - Tag 40

Vor haargenau vierzig Jahren trafen sich „17 Mitglieder und drei Gäste sowie der erste Vorsitzende des…

Dagmar Meyer, Fahrradbeauftragte 1995-2004

40 Jahre Jubiläum - Tag 23

"Frau Meyer wird das umweltfreundliche Radfahren unter den Verkehrsbedingungen einer Großstadt fördern, Fragen des…

https://hamburg.adfc.de/artikel/40-jahre-jubilaeum-tag-38

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Wie erreiche ich den ADFC Hamburg?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Hamburg e.V.
    Koppel 34-36
    20099 Hamburg

    Telefon: +49 40 39 39 33
    Fax: +49 40 3 90 39 55
    E-Mail: kontakt [at] hamburg.adfc.de

     

    Erreichbarkeit
    Die Geschäftsstelle ist an Werktagen grundsätzlich telefonisch erreichbar. Anrufe können jedoch nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

    weiterlesen

  • Wie kann ich den Newsletter abonnieren?

    Der kostenlose Newsletter des ADFC Hamburg informiert ein bis drei Mal im Monat über Neuigkeiten zum Radfahren in Hamburg und über die Arbeit des ADFC.

    Hier geht's zur Anmeldung
    Du kannst dich jederzeit über einen Link im Newsletter wieder davon abmelden.

  • Wo kläre ich meine Fragen zur Mitgliedschaft?

    Für Änderungen zur Mitgliedschaft stellen wir verschiedene Formulare bereit, mit denen du z.B. eine neue Anschrift ganz einfach mitteilen kannst. Du benötigest lediglich deine Mitgliedsnummer.

    Mitglied werden kannst du hier.

    Bei Fragen zur Mitgliedschaft hilft dir unser zentraler Mitgliederservice in Bremen gerne weiter: +49 421 34 62 923.

    Eine Übersicht zu unseren Mitgliedervorteilen findest du hier.

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt