Kampagne "Ab auf die Straße" 2011

Kampagne "Ab auf die Straße" 2011 © ADFC Hamburg

40 Jahre Jubiläum - Tag 39

 

Mit der Kampagne „Ab auf die Straße!“ machte der ADFC Hamburg im Jahr 2011 für die Nutzung des Straßenraums durch Radfahrende mobil.

 

63 Jahre nach der Einführung der „Radwegebenutzungspflicht“ im Jahr 1934 wurde diese im Rahmen der Novelle der Straßenverkehrsordnung von 1997 wieder aufgehoben. Eine kleine verkehrspolitische Revolution, die durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Jahr 2010 bestätigt wurde:

Radwege sind nur dort verpflichtend zu benutzen, wo die Fahrbahn aufgrund einer „erheblich erhöhten Gefahrenlage“ dem PKW-Verkehr vorbehalten ist.

Das zwanzigste Türchen unseres Adventskalenders hat sich bereits ausführlich mit dem Thema befasst.

Das Jahr 2011 stand dann beim ADFC Hamburg komplett unter dem Motto „Ab auf die Straße!“. Vereint wie nie zuvor führten alle Hamburger Bezirksgruppen in diesem Jahr zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen durch – vom „betreuten Fahrbahnfahren“ über eine Fahrrad-Demo bis zur eigenen Facebook-Seite. Der Zusammenhalt im Verein und die Tatsache, dass alle gemeinsam an einem Thema gearbeitet und an einem Strang gezogen haben, war für Johanna Drescher, damals Geschäftsführerin des ADFC Hamburg, ein „identitätsstiftender Moment“.

Dazu noch einer, der von Erfolg gekrönt war und ist: Schon Ende des Jahres 2011 konstatierte der ADFC in der RadCity, dass sich immer weniger Radfahrende auf abseitige Sonderwege abdrängen lassen. Gut, sich mal wieder daran zu erinnern.

Alexander Ballas

Mehr über unseren Kampf gegen die Radwegbenutzungspflicht findet ihr in diesem Artikel sowie in der Jubiläumsausgabe der RadCity. Sie erscheint am 2. Dezember.

 

alle Themen anzeigen

Verwandte Themen

Velorouten Knotenpunkt

40 Jahre Jubiläum - Tag 31

Die erste Hamburger Veloroute wird 1996 eröffnet und führt von Duvenstedt über Farmsen nach Wandsbek. Erstmals steht den…

Renovierung der Geschäftsstelle 2015

40 Jahre Jubiläum - Tag 18

Ein neuer Anstrich muss her! Das dachten sich Mitglieder und Festangestellte des ADFC Hamburg im Jahr 2015.

Radatlas

40 Jahre Jubiläum - Tag 3

Wer das Fahrrad für kleine und große Reisen nutzt, lernt schnell: Ohne Karte kommt man nicht weit.

Hamburger Bündnis Mobilität

40 Jahre Jubiläum - Tag 13

Am Anfang war die Erkenntnis: Gemeinsam sind wir stark. Wer eine grundlegende Wende der Verkehrspolitik hin zu einer…

Frank Bokelmann

Kampf gegen Radwege-Benutzungspflichten

Frank Bokelmann war von 1996 bis 2008 aktiv im ADFC Hamburg. Seine Klagen gegen Radwege- Benutzungspflichten sind…

Vorstellung der neuen Tourenkarte, 1990

40 Jahre Jubiläum - Tag 21

31. Mai 1990: Die Hamburger Umweltbehörde stellt offiziell ihre neue Tourenkarte „Radwege durch Hamburgs Grün“ vor. Mit…

Kirsten Pfaue

Perspektivwechsel

Kirsten Pfaue war über zwanzig Jahre lang im ADFC Hamburg aktiv, bevor sie im Jahr 2015 die Seiten wechselte und…

Oesterleystraße, Richtung Ortskern Blankenese: Auch Verkehrsteilnehmer*innen, die sich in dieser schmalen Straße begegnen, müssen gegenseitige Rücksichtnahme zeigen. Der Lkw-Fahrer aber fuhr in die auf seiner Seite zugeparkte Engstelle – offenbar in dem Glauben oder sogar der Gewissheit, entgegenkommende Radfahrer*innen würden, wie sonst auch, auf ihre Vorfahrt verzichten. An diesem Tag hatte er sich allerdings getäuscht.

Es reicht

Auf einer schmalen Straße kommt ein Lkw entgegen. Statt zu warten, überholt der Fahrer die rechts von ihm geparkten…

Die Idee bereits Ende der 80er

40 Jahre Jubiläum - Tag 22

"Mit dem Rad zur Arbeit" - was heute zwar noch nicht völlig normal, aber zumindest nicht mehr ungewöhnlich ist,…

https://hamburg.adfc.de/artikel/40-jahre-jubilaeum-tag-39

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Wie erreiche ich den ADFC Hamburg?

    Geschäftsstelle des ADFC Landesverband Hamburg e.V.
    Koppel 34-36
    20099 Hamburg

    Telefon: +49 40 39 39 33
    Fax: +49 40 3 90 39 55
    E-Mail: kontakt [at] hamburg.adfc.de

     

    Erreichbarkeit
    Die Geschäftsstelle ist an Werktagen grundsätzlich telefonisch erreichbar. Anrufe können jedoch nicht immer persönlich entgegen genommen werden. Nachrichten auf dem Anrufbeantworter sind sehr willkommen und werden (werk)täglich abgehört und beantwortet.
    Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Adresse.

    Persönliche Termine sind nach Absprache möglich.

    weiterlesen

  • Wie kann ich den Newsletter abonnieren?

    Der kostenlose Newsletter des ADFC Hamburg informiert ein bis drei Mal im Monat über Neuigkeiten zum Radfahren in Hamburg und über die Arbeit des ADFC.

    Hier geht's zur Anmeldung
    Du kannst dich jederzeit über einen Link im Newsletter wieder davon abmelden.

  • Wo kläre ich meine Fragen zur Mitgliedschaft?

    Für Änderungen zur Mitgliedschaft stellen wir verschiedene Formulare bereit, mit denen du z.B. eine neue Anschrift ganz einfach mitteilen kannst. Du benötigest lediglich deine Mitgliedsnummer.

    Mitglied werden kannst du hier.

    Bei Fragen zur Mitgliedschaft hilft dir unser zentraler Mitgliederservice in Bremen gerne weiter: +49 421 34 62 923.

    Eine Übersicht zu unseren Mitgliedervorteilen findest du hier.

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt