Fahrradboxen, seit 1995 in Hamburg

Fahrradboxen, seit 1995 in Hamburg © ADFC Hamburg

40 Jahre Jubiläum - Tag 19

 

Angesichts einer steigenden Nachfrage nach regen- und diebstahlsicheren Fahrradstellplätzen an U- und S-Bahnhöfen wurde in Hamburg 1995 das Fahrradboxen-Programm gestartet.

 

Hamburgs erstes städtisches Fahrradparkhaus an der U-Bahnhaltestelle Kellinghusenstrasse
Hamburgs erstes städtisches Fahrradparkhaus an der U-Bahnhaltestelle Kellinghusenstrasse © Kay-Uwe Rosseburg

Die zunächst an nur einigen ausgewählten Bahnhöfen platzierten, verschließbaren Boxen machten das Stadtbild zwar nicht unbedingt schöner, aber genutzt wurden sie trotzdem. Heute sind im gesamten Hamburger Stadtgebiet an 108 Standorten Fahrradboxen, Fahrradsammelschließanlagen oder andere Abstellanlagen vorhanden.

Und es werden immer mehr. Im Mai 2021 öffnete Hamburgs erstes städtisches Fahrradparkhaus mit 600 Stellplätzen in der Kellinghusenstraße seine Türen, und in Neugraben entsteht derzeit ein neuer Bike-and-Ride-Standort mit insgesamt mehr als 1.000 Plätzen.

Gegenwärtig wird geprüft, ob Fahrradstationen bzw. -parkhäuser in der Nähe des Hauptbahnhofs und an den Bahnhöfen Altona und Dammtor realisiert werden können.

Barbara Minta

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https://hamburg.adfc.de/artikel/40-jahre-jubilaeum-tag-19

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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